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So filmt der Profi – ein Gespräch mit Kameramann Erik Hartung

Mit Smartphone und Co. lassen sich heute relativ einfach kleine Videos für Social Media drehen. Doch Fernsehbeiträge, Werbung oder auch längere Tutorials gehören in Profi-Hand. Wir arbeiten in solchen Fällen mit Spezialist*innen aus unserem Netzwerk zusammen. Zum Beispiel Erik Hartung.

Nein, früher war nicht alles besser. „Um einen picture-in-picture-Effekt zu erzeugen, mussten die Computer 30 Minuten rechnen“, erzählt der Hamburger Kameramann Erik Hartung lachend. Das ist heute eine Sache von Sekunden. Manches war zudem klar voneinander getrennt, schon aufgrund der teuren Technik. Heute gibt es preiswerte, aber leistungsstarke Spiegelreflexkameras, mit denen sich auch längere Filme problemlos drehen lassen. Hochwertige Schnittprogramme kosten etwa 20 Euro pro Monat oder einmalig 300 Euro. Die Folge: Professionelle Filmemacher wie Erik Hartung setzen Bild, Ton und Schnitt allein um. Ausnahmen: „Wenn ich Gespräche filme, nehme ich einen Tonmann mit, der mir klassisch den Ton angelt“, so Hartung. Für unseren Kunden, die Deutsche UNESCO-Kommission, haben wir zuletzt gemeinsam mit dem Kameramann zwei Videoporträts realisiert.

Am liebsten dreht Erik Hartung im kleinen Team und mit einer überschaubaren Ausstattung:

  • Spiegelreflexkamera (Canon D5)
  • verschiedene Optiken (16-35 mm, 24-70 mm, 70-200 mm)
  • Stativ, Zusatzlicht
  • Schnittprogramm Final Cut (ca. 300 Euro).

Der Aufwand für einen Profi lässt sich ungefähr auf diese einfache Faustformel herunterbrechen:

  • 1 Vorbereitungstag
  • 1 Drehtag je abzufilmende Location
  • 1 Schnitttag

Wie wir die Zusammenarbeit mit einem Kamera-Profi im Detail vorbereiten, lesen Sie im Text „Hoch hinaus“.

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