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Hoch hinaus — Mit Videos die Reichweite in Sozialen Netzwerken steigern

Vide­os sor­gen für mehr Reich­wei­te: Algo­rith­men bevor­zu­gen sie bei der Anzei­ge im News­feed und Nut­zer tei­len sie häu­fi­ger als ande­re Posts. In den sozia­len Net­zen wer­den Vide­os des­halb immer wich­ti­ger. Es lohnt sich also, Bewegt­bil­der in die eige­ne Soci­al Media-Redaktionsplanung zu inte­grie­ren.

Mit kleinem Budget selbst produzieren

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lun­gen kön­nen klei­ne­re Gebrauchs­vi­de­os gut selbst her­stel­len. Das geht auch mit klei­nem Bud­get und wenig Man­power. Geeig­ne­te For­ma­te sind bei­spiels­wei­se fol­gen­de:

Für der­ar­ti­ge Kurz­vi­de­os brau­chen Sie ledig­lich eine tech­ni­sche Grund­aus­stat­tung:

  • Smart­pho­ne mit guter Kame­ra (alles ab iPho­ne 5 oder Gala­xy S5) oder eine Spiegelreflex-Kamera
  • Ansteck- oder Richt­mi­kro­fon
  • Sta­tiv oder klei­nes Hand­sta­tiv zum Ein­span­nen der Smartphones/iPads (zum Bei­spiel Shoul­der Pod oder ein Gimbal-Stabilisator)
  • Leucht­mit­tel (Soft­bo­xen) oder alter­na­tiv Dreh­or­te, die mit guten natür­li­chen oder künst­li­chen Licht­quel­len aus­ge­stat­tet sind.

Für den Schnitt der Vide­os rei­chen meist ein­fa­che Schnitt­pro­gram­me wie iMo­vie (iOS) oder Kine­Mas­ter (Andro­id). Wer Zeit und Lust hat, sich damit inten­si­ver zu beschäf­ti­gen, kann auch pro­fes­sio­nel­le­re Pro­gram­me ver­wen­den, etwa Vegas Pro (Sony), Final Cut (Apple) oder Pre­mie­re (Ado­be).

Wich­tig ist, die fer­ti­gen Vide­os zu unter­ti­teln, da die meis­ten Fil­me in den sozia­len Netz­wer­ken ohne Ton abge­spielt wer­den.

Aufs Wesentliche reduzieren

Neben der erhöh­ten Reich­wei­te bie­ten Kurz­vi­de­os eine gute Mög­lich­keit, kon­kre­te Bot­schaf­ten zu trans­por­tie­ren, Fol­lo­wer auf neue Pro­jek­te auf­merk­sam zu machen und kon­kre­te Hand­lungs­auf­for­de­run­gen an das Soci­al Media-Publikum zu rich­ten. Der größ­te Vor­teil von kur­zen, kla­ren Aus­sa­gen: die spre­chen­de Per­son kann ohne Aus­wen­dig­ler­nen los­le­gen und wirkt somit authen­tisch.

Bei selbst­ge­dreh­ten Vide­os darf die Qua­li­tät zuguns­ten der Bot­schaft durch­aus in den Hin­ter­grund rücken. Wich­ti­ger ist es, ein­fach mal zu star­ten und eige­ne Erfah­run­gen zu sam­meln. Ein paar Tipps für den Dreh haben wir in einer Check­lis­te zusam­men­ge­stellt.

Videoproduktion mit externen Profis

Pla­nen Sie län­ge­re Video­for­ma­te oder gan­ze Kam­pa­gnen, so soll­ten Sie sich pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung suchen. Auch wir als Agen­tur arbei­ten in sol­chen Fäl­len mit Spezialist*innen zusam­men. Wer aus­ge­feil­te Geschich­ten erzäh­len und emo­tio­nal über­zeu­gen will, braucht Schnitt­bil­der. Das sind Bil­der, die Geschich­ten schon in weni­gen Sekun­den erzäh­len kön­nen, gemischt mit Interview-Parts. Für Schnit­te die­ser Art braucht man viel Erfah­rung im Umgang mit Bewegt­bild und pro­fes­sio­nel­les Equip­ment, wie zum Bei­spiel Droh­nen. Die gute Nach­richt: Die Kos­ten spren­gen längst nicht mehr jeden Etat. Auch mit klei­ne­ren Bud­gets las­sen sich schon pro­fes­sio­nel­le „Emo­tio­nal Vide­os“ rea­li­sie­ren.

Durchdachte Video-Konzepte

Für die Zusam­men­ar­beit mit Pro­fis benö­ti­gen Sie eine durch­dach­te Video-Konzeption, die in die Gesamt­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­bet­tet ist. Grund­la­ge eines guten Soci­al Vide­os sind ein schlüs­si­ges Kon­zept und ein Inter­view­leit­fa­den. Gibt es an die­ser Stel­le Lücken oder Defi­zi­te, zie­hen sich die­se wie ein roter Faden durch das gesam­te Pro­jekt. Eine gelun­ge­ne Kon­zep­ti­on beach­tet die Schlüs­sel­be­grif­fe der Kon­zep­ti­on.

Sechs Elemente der Video-Konzeption

  1. Ziel: Ziel der Kampagne/des Vide­os defi­nie­ren
  2. Bot­schaf­ten: (Testimonial-)Botschaften fest­le­gen
  3. Ziel­grup­pen: Ziel­grup­pen her­aus­ar­bei­ten
  4. Inhal­te/Genre: Video­in­hal­te und Stil genau über­le­gen
  5. Stil: CI und CD inte­grie­ren
  6. Inter­view: Vor Video­dreh ein Inter­view mit dem Multiplikator/Influencer mit Hil­fe eines Inter­view­leit­fa­dens füh­ren.
  7. Call Sheet: Kame­ra, Regie und Ton sowie Inter­view­part­ner mit Hil­fe eines Call She­ets vor dem Dreh brie­fen.

Der Vor­teil einer sol­chen Video-Konzeption liegt auf der Hand: Ana­log zu den Zie­len sam­meln Sie bereits Ide­en für die Inhal­te des Vide­os. Sie kön­nen Loca­ti­ons, den Zeit­plan und die not­wen­di­gen Res­sour­cen bes­ser abschät­zen, das hilft bei der Kos­ten­kal­ku­la­ti­on und dem Budget-Plan. Der Auf­wand am Anfang lohnt sich am Ende: Anpas­sun­gen, Kor­rek­tu­ren oder Ergän­zun­gen in der Detail-Planung hal­ten sich dann in Gren­zen.

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