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Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Zugabe-Preis für Menschen ab 60 Jahren

Aktuelle Umfrage zeigt: Mehr Menschen möchten im Alter soziales Engagement und Gründung miteinander verbinden. Körber-Stiftung ruft Zugabe-Preis ins Leben. Mann beißt Hund unterstützt die Pressearbeit.

Im Alter noch einmal etwas Neues starten – das ist für eine beachtliche Anzahl von Menschen über 50 Jahre durchaus eine Option. In einer aktuellen Forsa-Umfrage* im Auftrag der Körber-Stiftung gab dies jeder Dritte der heute 50- bis 75-Jährigen an. Für weitere 44 Prozent käme dies zumindest in Frage. Einen besonderen Anreiz für einen Neubeginn im Alter bieten dabei offensichtlich Aktivitäten im sozialen Bereich: So kann sich die Hälfte der Befragten (48 Prozent) grundsätzlich vorstellen, sich gesellschaftlich zu engagieren und dabei etwas Eigenes zu gründen, zum Beispiel einen Verein, ein Projekt oder eine Stiftung. Eine Unternehmensgründung ist für jeden Fünften denkbar (19 Prozent).

Großes Potenzial, aber kaum Vorbilder

»Die Umfrage zeigt: Menschen über 50 Jahre interessieren sich für gesellschaftlich relevante Themen und zeigen Bereitschaft etwas zu gründen. Und sie bringen das mit, was Unternehmensgründer ausmacht: Lebenserfahrung, Fachwissen, Kompetenzen und Zeit«, erklärt Susanne Kutz, Leiterin des Bereichs Alter und Demografie der Körber-Stiftung.

Die Körber-Stiftung möchte für diesen sozialen Unternehmergeist im Alter Vorbilder identifizieren und auszeichnen. Dazu ruft sie einen neuen Preis ins Leben: »Zugabe. Der Preis für soziale Gründer*innen 60plus«. Heute startet mit einem ersten Treffen in der Körber-Stiftung die Ausschreibung für den Gründerpreis. Ein breit aufgestelltes »Search Committee« unterstützt bei der Suche nach Zugabe-Pionieren: Themenexperten und Kenner ihrer Regionen schlagen Menschen für den Preis vor. Eine Jury wählt zehn Finalisten aus, die sich und ihre Gründung im April 2019 persönlich vorstellen dürfen. Am 4. Juni 2019 werden schließlich drei Preisträger mit jeweils 60.000 Euro ausgezeichnet.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

Bildquelle: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

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