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News Zitatkampagne verbindet historisches und aktuelles Exil

Zitatkampagne verbindet historisches und aktuelles Exil

Die Stimmen der Menschen, die in Deutschland im Exil leben, tragen bedeutend zu einem hochaktuellen Diskurs bei – für Demokratie und Zusammenhalt, gegen Rassismus, Populismus und Ausgrenzung. Deshalb startet die Körber-Stiftung heute mit einer Kampagne zum Fokusthema „Neues Leben im Exil“ in die Veranstaltungssaison 2020/21. Die Idee zur Zitatkampagne stammt von uns, aktuell unterstützen wir die Umsetzung.

Über mehrere Monate hinweg gibt die Körber-Stiftung ab heute Einblicke in die Herausforderungen des Lebens im Exil. Dafür haben Menschen, die aktuell im Exil in Deutschland leben, Zitate historischer Exilierter ausgewählt und auf ihre eigene Situation übertragen. Sie berichten auf diese Weise vom Verlust ihres früheren Lebens, aber auch der Hoffnung auf eine neue Zukunft. Die Kampagne ist zugleich der Saisonauftakt für eine Reihe von Aktivitäten zum Fokusthema »Neues Leben im Exil« der Stiftung. Gezeigt werden zunächst drei Motive in 2020, gestaltet von der Agentur Groothuis. Weitere sollen 2021 folgen. Insgesamt acht Monate lang werden die Motive im öffentlichen Raum in Hamburg sichtbar sein – bis zu den Tagen des Exils im Frühjahr 2021.

Verantwortung für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Dass der Diskurs auch während der Corona-Pandemie nicht abreißen darf, ist der Körber-Stiftung und ihren Partner*innen ein besonderes Anliegen. „Gerade in dieser Zeit darf die Debatte um den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht abbrechen. Dazu gehört auch, die Stimmen der Menschen zu hören, die in Deutschland im Exil leben“, betont Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung.

Brücke zwischen historischem und aktuellem Exil

Omid Rezaee ist Teil der Zitatkampagne zum Fokusthema "Neues Leben im Exil"

Omid Rezaee wurde als Journalist im Iran verfolgt. Foto: Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold

Von Ende August 2020 bis Mai 2021 gibt die Körber-Stiftung mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten, in Videos und sozialen Netzwerken sowie in Hamburg auf wechselnden Plakaten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Menschen im Exil. Ihre Erfahrungen überwinden Grenzen von Zeit, Kultur, Herkunft und Situation. Damit rückt die Kampagne die Verbindung von historischem und aktuellem Exil ins öffentliche Bewusstsein.

Mann beißt Hund konzipiert, berät und unterstützt

Zu sehen sind die Motive in einer umfassenden Kommunikationsoffensive von Print, Online, out of home (OOH) bis hin zu Videos und Postings auf Social-Media-Kanälen. Wir haben die Idee sowie das Konzept zur Kampagne entwickelt und stehen der Stiftung mit strategisch beratend zur Seite. Außerdem hat Mann beißt Hund bei der Video-Konzeption, Video-Produktion, Pressearbeit, Social-Media-Aktionen und Website-Texten zur Kampagne unterstützt. Aktuell begleiten wir die Umsetzung der Zitatkampagne mit Sichtbarkeit in ganz Hamburg und online.

 

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