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Schutzmasken für Bangladesch. Foto: MOAS

MOAS produziert Schutzmasken

Die internationale Nichtregierungsorganisation widmet sich dem Kampf gegen die Ausbreitung von COVID-19 in Cox’s Bazar, Bangladesch. Hier befindet sich das größte Flüchtlingslager der Welt. Mann beißt Hund unterstützt MOAS in der Pressearbeit in Deutschland.

Statt Sicherheitstrainings für Flutkatastrophen und Seenotrettung fokussiert sich die Arbeit von MOAS in Bangladesch derzeit darauf, die Ausbreitung des Coronavirus‘ vor Ort zu bremsen. Ein in Partnerschaft mit NONGOR eingerichteter und von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) finanzierter Workshop im Fischerdorf Shamlapur, der ursprünglich zur Herstellung von Wassersicherheitsausrüstung gedacht war, wurde bereits für die Herstellung wiederverwendbarer, waschbarer Baumwollmasken umgestellt.

In der vergangenen Woche hat das MOAS-Team in Bangladesch bereits über 5.000 Gesichtsmasken hergestellt. Die ersten 3.000 Gesichtsmasken verteilt die IOM derzeit an öffentliche Einrichtungen wie Polizei, Zivilschutz und Feuerwehr. Weitere Masken werden für den Bedarfsfall vorproduziert. Gemeinsam mit den lokalen Verwaltungen und dem Sektor „Lebensunterhalt“ koordiniert die IOM die Verteilung der Masken zusammen mit Informationsbroschüren über grundlegende Hygienemaßnahmen und die richtige Verwendung und Pflege der Gesichtsmasken.

Menschen und Wirtschaft vor Ort unterstützen

MOAS weist darauf hin, dass die handgefertigten Schutzmasken kein Ersatz für chirurgische Masken und N95-Atemschutzmasken sind. Doch die Menschen in der Region um Cox’s Bazar leben dicht an dicht und können nicht auf geeignete Masken zurückgreifen. Grundlage für MOAS‘ Engagement sind deshalb Forschungsarbeiten, die den Einsatz handgefertigter Masken unterstützen, um eine weite Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Der Prototyp, den MOAS für dieses Projekt entwickelt hat, wurde vom Cox’s Bazar Civil Surgeon genehmigt. Die IOM und beteiligten Partner verwenden ab sofort die MOAS-Schutzmasken.

Das Projekt sieht aber nicht nur präventive Maßnahmen für die Gesundheit der Gemeinde vor. Es unterstützt auch den Lebensunterhalt der Arbeiter vor Ort, von denen viele aufgrund der Coronakrise ihr Einkommen verloren haben. Ein Team lokaler Schneider arbeitet im Produktionszentrum und von zu Hause aus, wovon die lokale Gemeinschaft profitiert. Alle Materialien stammen zudem von lokalen Unternehmen, die somit ebenfalls unterstützt werden.

Spenden sind wie folgt möglich

Über das Spendenformular auf www.moas.eu/de/donate
oder per Überweisung:
Empfänger: MOAS Migrant Offshore Aid Station
Bank: Hamburger Sparkasse
IBAN: DE48 2005 0550 1002 2118 01 / BIC: HASPDEHHXXX
Kontonummer: 1002 2118 01 / BLZ: 200 505 50

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