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News Leben im Exil: Die Heimat dort, das Zuhause hier

Leben im Exil: Die Heimat dort, das Zuhause hier

Heu­te star­ten in Ham­burg die „Tage des Exils“ und das Fokus­the­ma der Körber-Stiftung: „Neu­es Leben im Exil“. Geflüch­te­ten Men­schen Gesicht und Stim­me zu geben ist das Ziel der Ver­an­stal­tun­gen und Social-Media-Aktionen. Mann beißt Hund hat die Kom­mu­ni­ka­ti­on kon­zi­piert und unter­stützt die Öffent­lich­keits­ar­beit.

Halb hier, halb dort – ein zwie­ge­spal­te­nes Gefühl der Zuge­hö­rig­keit. So beschreibt der Schrift­stel­ler Abbas Khi­der das Leben im Exil. Der gebür­ti­ge Ira­ker lebt seit 23 Jah­ren in Deutsch­land. In die­sem Jahr ist er Schirm­herr der Ham­bur­ger „Tage des Exils“, die erst­mals von der Körber-Stiftung in Koope­ra­ti­on mit der mit der Her­bert und Els­beth Weichmann-Stiftung orga­ni­siert wer­den. Zum Auf­takt wird er heu­te ab 19 Uhr unter dem Mot­to „Zum DORT ver­flucht“ über die Zer­ris­sen­heit von Men­schen erzäh­len, die zwi­schen der Lie­be zur alten Hei­mat und dem Wunsch nach Zuge­hö­rig­keit im Ankunfts­land schwan­ken.

Start eines neuen Schwerpunkts der Körber-Stiftung

Die Körber-Stiftung möch­te die Geschich­ten die­ser Men­schen erzäh­len und ihre Poten­zia­le für die deut­sche Gesell­schaft auf­zei­gen: Fünf Wochen lang in mehr als 60 Ver­an­stal­tun­gen wäh­rend der dies­jäh­ri­gen „Tage des Exils“ und dar­über hin­aus mit dem auf zwei Jah­re ange­leg­ten Fokus­the­ma „Neu­es Leben im Exil“.

Instagram-Profil: Gesich­ter des Exils

Instagram-Profil mit Porträts von Menschen im Exil

Mann beißt Hund hat dafür das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zept ent­wi­ckelt und unter­stützt die Öffent­lich­keits­ar­beit. Unter ande­rem haben wir das Insta­gram Pro­fil @GesichterdesExils kon­zi­piert. Es erzählt in Bild und Wort Ein­zel­schick­sa­le von geflüch­te­ten Men­schen im Exil – aktu­ell und aus der Ver­gan­gen­heit. Die Por­träts des Ham­bur­ger Foto­gra­fen Friedrun Rein­hard von Men­schen, die in Ham­burg im Exil leben, sind aktu­ell auch in der aktu­el­len Foto-Ausstellung „Hier füh­le ich mich zu Hau­se“ im Kör­ber­Fo­rum zu sehen.

Fachkonferenz über Journalist*innen im Exil

Neben der Kon­zep­ti­on unter­stüt­zen wir die Pres­se­ar­beit für die „Tage des Exils“ und für das „Exi­le Media Forum“, eine Fach­kon­fe­renz für Medi­en­schaf­fen­de, bei der unter ande­rem die Viel­falt in der deut­schen Medi­en­land­schaft dis­ku­tiert wer­den wird. Den Auf­takt zur Kon­fe­renz gibt die „Ham­bur­ger Rede zum Exil“, die in die­sem Jahr der tür­ki­sche Exil-Journalist und ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur der Tages­zei­tung Cumhu­riy­et, Can Dündar, hal­ten wird. Den musi­ka­li­schen Part des Abends am 29. Okto­ber um 19 Uhr in der Ham­bur­ger Elb­phil­har­mo­nie über­nimmt das Syri­an Expat Phil­har­mo­nic Orches­tra.

Das Pro­gramm der „Tage des Exils“ ist unter www.koerber-stiftung.de/tage-des-exils abruf­bar. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Fokus­the­ma gibt es unter www.koerber-stiftung.de/themen/neues-leben-im-exil.

Illus­tra­ti­on: Körber-Stiftung/QART Büro für Gestal­tung

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