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Historische Wurzeln politischer Konflikte

Das Körber History Forum thematisiert aktuelle politische und gesellschaftliche Konflikte mit Blick auf ihren historischen Hintergrund und lädt internationale Experten aus Wirtschaft, Medien, Politik und Wissenschaft dazu ein, interdisziplinär, kontrovers und grenzübergreifend zu diskutieren. In diesem Jahr unterstützen wir erstmals die Pressearbeit der Konferenz.

Geschichtsschreibung wird in aktuellen Konflikten immer wieder subjektiv interpretiert. Umso wichtiger ist eine internationale Verständigung über die politische Dimension von Geschichte. Vor diesem Hintergrund diskutiert das Körber History Forum beispielsweise, welche Strategien sich gegen Nationalismus und Populismus entwickeln lassen. Welche Auswirkungen hat die politische Wende in den USA auf die Weltordnung? Und ist in der Diskussion über Griechenland eine Verquickung von Kriegsverbrechen, Wiedergutmachung und aktueller Wirtschaftspolitik zulässig? Diese und andere aktuelle Fragen stellt die Körber-Stiftung am 16. und 17. Juni vor rund 200 Gästen im Berliner Humboldt Carré zur Diskussion und hat dazu Expertinnen und Experten, Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner aus Deutschland, Europa und den USA eingeladen. Zum zweiten Mal verfolgen die Veranstaltenden das Ziel, die historischen Prägungen aktueller Konflikte sichtbar zu machen und daraus Perspektiven für ihre Überwindung abzuleiten.

Eröffnungsredner ist in diesem Jahr der frühere Bundesaußenminister und Vizekanzler Joschka Fischer. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird mit dem EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten Pierre Moscovici darüber debattieren, wie viel Deutschland Europa verträgt. Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger geht mit anderen Experten der Frage nach, welche Impulse sich aus dem Westfälischen Frieden für aktuelle Friedensprozesse, unter anderem im Nahen Osten, ableiten lassen. Wie weit Russland sich aus einer gemeinsamen europäischen Zukunft schon entfernt hat, ist Thema des Podiums, an dem neben anderen die russisch-amerikanische Politologin Nina Khrushcheva teilnimmt.

Als Agentur beraten wir die Körber-Stiftung bei der Ansprache von Medien und begleiten die gesamte Pressearbeit rund um das Körber History Forum.

Weitere Informationen auf der Seite des Körber History Forum sowie im aktuellen Kurz-Programm.

 

Foto von David Ausserhofer

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