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News Flüchtlingssterben auf See: viele nicht informiert

Flüchtlingssterben auf See: viele nicht informiert

Für die internationale Seenotrettung MOAS haben wir eine Befragung mit forsa durchgeführt. Ergebnis: Nur ein Viertel der Menschen in Deutschland wissen, dass in diesem Jahr mehr Flüchtlinge auf dem Seeweg gestorben sind als je zuvor.

Die Zahl der Menschen, die auf der Flucht ums Leben kom­men, steigt: Seit Jahresbeginn sind nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe UNHCR be­reits mehr als 4.600 Geflüchtete im Mittelmeer er­trun­ken. Doch die Zuspitzung der Lage auf See ist den meis­ten Menschen in Deutschland of­fen­bar nicht bewusst­: Mehr als 70 Prozent wis­sen nicht, dass in die­sem Jahr be­reits deut­lich mehr Flüchtlinge auf See ge­stor­ben sind als in den Jahren da­vor. Das ist das Ergebnis ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven bun­des­wei­ten Befragung, die das Marktforschungsinstitut for­sa pro bo­no für MOAS um­ge­setzt hat. Die Umfrage zeigt auch: Knapp die Hälfte (45 Prozent) der Befragten wünscht sich mehr Berichterstattung. Vor al­lem 14- bis 29-Jährige wol­len bes­ser über die pre­kä­re Lage im Mittelmeer auf­ge­klärt wer­den.

Aufruf zu Weihnachten: Spenden Sie für Menschen in Seenot

MOAS sucht mit zwei Booten und Drohnen Menschen in Seenot, ver­sorgt sie an Bord und bringt sie si­cher ans eu­ro­päi­sche Festland. Allein in die­sem Jahr konn­te die pri­va­te Organisation 20.000 Geflüchtete ret­ten. Damit die Arbeit wei­ter­ge­hen kann, ist MOAS auf Spenden an­ge­wie­sen – und sei­en sie noch so klein. Die Initiative ruft des­halb in der Vorweihnachtszeit zur Unterstützung auf. Das „Rettungspaket“ für ei­nen Menschen mit Schwimmweste, Trinken, Essen und Kleidung kos­tet et­wa 50 Euro, ein Kleinkind kann für zehn Euro ver­sorgt wer­den.

Helfen ist einfach

Spenden sind di­rekt über das Spendenformular auf www.moas.eu/de/donate oder per Überweisung mög­lich:

  • Empfänger: MOAS Migrant Offshore Aid Station
  • Bank: Hamburger Sparkasse
  • IBAN: DE48 2005 0550 1002 2118 01 / BIC: HASPDEHHXXX
    Kontonummer: 1002 2118 01 / BLZ: 200 505 50

Die ge­sam­te Pressemitteilung ist hier bei MOAS zu le­sen.

Seit über ei­nem Jahr un­ter­stüt­zen wir die Pressearbeit in Deutschland für MOAS pro bo­no und dan­ken for­sa für die Umsetzung der Befragung.