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News Erfolgreicher Start für „Hamburger Horizonte“

Erfolgreicher Start für „Hamburger Horizonte“

Bei der neuen Konferenzreihe „Hamburger Horizonte“ trafen sich am 23. und 24. November Wissenschaft und Gesellschaft zur Diskussion über den „Zerfall von Ordnungen“. Mann beißt Hund war mit der kommunikativen Begleitung des Events beauftragt.

Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Ist uns Menschen eine „Sehnsucht nach Ordnung“ eingepflanzt, sind die Weltreligionen vom Zerfall bedroht, wie können die Verlierer der Globalisierung aufgefangen werden? Können wir die Digitalisierung nur noch als Dystopie denken? Diese und viele andere Fragen diskutierten Expertinnen und Experten auf fünf Podien und im Dialog mit dem Publikum.

Publikum aktiv beteiligt

Bei den Lunchtalks kam das Hamburger Publikum mit den Redner*innen direkt ins Gespräch – und konnte sich so in die Debatten einbringen.

Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Auftakt mit Keynote von Dan Diner

Bereits am Vortag hatte die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Konferenz  im Hamburger Rathaus eröffnet. Der Historiker Dan Diner aus Jerusalem gab dort den inhaltlichen Startschuss mit einem Rückblick auf die Europäische Geschichte: Ist „Europa“ nur ein idealisierter Begriff, der skeptischer Nachfrage nicht standhält? Oder gibt es eine allen Europäern gemeinsame Identität? Mit dem Blick auf die Wurzeln Europas zeichnete Diner nach, was die großen Herausforderungen ausmacht und wo eine Lösung liegen könnte.

Auf der Konferenz begegneten sich Wissenschaft und Gesellschaft: Die Debatten von Experten und Publikum zeigten mögliche Lösungsansätze für aktuelle Themen auf, die nicht nur gut ein Jahr nach der Wahl von Trump und vor dem Hintergrund des Brexit drängen: stagnierendes Wachstum, zunehmende soziale Ungleichheiten und der Zerfall von Religionen in liberalen Gesellschaften.

Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Auftaktkonferenz für neues Hamburger Wissenschaftskolleg

Aktuelle Themen der Gesellschaft und wissenschaftliche Expertise zusammenzubringen – vor diesem Hintergrund waren die „Hamburger Horizonte“ zugleich Auftaktkonferenz für die Gründung eines neuen Hamburger Wissenschaftskollegs. Das Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) soll am Wissenschaftsstandort Hamburg Vernetzung und Kooperation fördern und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Ort zum Arbeiten und zum interdisziplinären Austausch bieten.

Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, die Körber-Stiftung und die Universität Hamburg setzten das neue Konferenzformat „Hamburger Horizonte“ gemeinsam um. Damit transferierten die vier Partner den Ansatz des Wissenschaftskollegs gleich sichtbar in die Praxis und förderten den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Wir unterstützten das Konferenzbüro der Körber-Stiftung bei der Konzeption der Kommunikation, der Social-Media-Kommunikation und bei der Pressearbeit.

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