Menü
News Ein guter Tag für die Wissenschaft

Ein guter Tag für die Wissenschaft

Rund 2.000 Men­schen gin­gen heu­te in Ham­burg für die Wis­sen­schaft auf die Stra­ße. Auch von Mann beißt Hund war ein Team unter­wegs, um sich für die Bedeu­tung von For­schung und Leh­re und für die Dis­kus­si­on auf Basis von Fak­ten stark zu machen.

Wer nichts weiß, muss alles glau­ben“ – mit die­sem Mot­to haben wir uns heu­te, am World Earth Day, gemein­sam mit vie­len ande­ren Men­schen in Ham­burg am „March for Sci­ence“ betei­ligt, um auf die Not­wen­dig­keit wis­sen­schaft­li­cher For­schung als Grund­la­ge für gesell­schaft­li­che Dis­kus­sio­nen auf­merk­sam zu machen.

Wir waren damit Teil einer welt­wei­ten Bewe­gung, die ihren Ursprung in den USA hat. Dort rich­tet sich der „march for sci­ence“ vor allem gegen die wis­sen­schafts­feind­li­che Hal­tung und gegen ers­te ent­spre­chen­de Maß­nah­men von Prä­si­dent Donald Trump. Im Vor­feld hat­te es unter ande­rem Dis­kus­sio­nen dar­über gege­ben, ob die Wis­sen­schaft sich eigent­lich poli­tisch enga­gie­ren dür­fe. Mann-beißt-Hund-Geschäftsführerin Nico­la Wes­sing­ha­ge hat­te dazu in ihrem Blog Posi­ti­on bezo­gen:

Ich gehe genau des­halb mit, weil ich über­zeugt bin, in die­sen Tagen muss Wis­sen­schaft poli­tisch sein. Nicht par­tei­po­li­tisch und auch nicht poli­tisch in dem Sinn, dass Wissenschaftler*innen aus wis­sen­schaft­li­chen Ergeb­nis­sen kon­kre­te poli­ti­sche For­de­run­gen ablei­ten soll­ten. Das ist nicht ihre Auf­ga­be. Aber die Wis­sen­schaft muss poli­tisch wer­den, wenn es um ihre eige­ne Exis­tenz geht.

Ins­ge­samt betei­lig­ten sich in ver­schie­de­nen Län­dern rund 600 Städ­te am Akti­ons­tag. In Deutsch­land war an 22 ver­schie­de­nen Orten zum Pro­test auf­ge­ru­fen wor­den, zu dem nicht nur  Wissenschaftler*innen, son­dern alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Städ­te ein­ge­la­den waren.

In Ham­burg wie­sen die Red­ne­rin­nen und Red­ner dar­auf hin, dass man nicht „gegen Trump“, son­dern für eine fort­schritt­li­che und enga­gier­te Wis­sen­schaft ein­tre­te. Das bedeu­te auch Kri­tik an bestimm­ten Rah­men­be­din­gun­gen, die For­sche­rin­nen und For­scher hier behin­der­ten, unter ande­rem pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se oder die Ein­schrän­kung des frei­en Zugangs zu For­schungs­er­geb­nis­sen.

Fak­ten statt Fakes“, „Make Sci­ence, not War“ , „Wis­sen­schaft ist kei­ne Mei­nung“, „Die Erde ist kei­ne Schei­be“ — bunt und viel­fäl­tig zeig­ten sich die Teilnehmer*innen der Demons­tra­ti­on in Ham­burg.

Mari­na Brink, Refe­ren­tin für Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Hafen City Uni­ver­si­tät und eine der Orga­ni­sa­to­rin­nen, beton­te bei der Abschluss­kund­ge­bung, dass man die Arbeit nach die­sem erfolg­rei­chen Tag fort­set­zen wol­le. Der Schwung und die neu ent­stan­de­nen Ver­net­zun­gen soll­ten genutzt wer­den, um sich auch lang­fris­tig und nach­hal­tig für eine freie Wis­sen­schaft zu enga­gie­ren.

Was uns gefreut hat: Die dpa zeigt unser Team auf einem der Fotos in der über­re­gio­na­len Bericht­erstat­tung.

Aus­zug aus der Medi­en­re­so­nanz:

Ham­bur­ger Mor­gen­post: „March for Sci­ence“ Ham­bur­ger pro­tes­tie­ren gegen „alter­na­ti­ve Fak­ten“

shz-online„For­schen statt Faken“: 2000 Teil­neh­mer beim „March for Sci­ence“ in Ham­burg

Focus online:Welt­wei­ter March for Sci­ence: Zehn­tau­sen­de gehen für die Frei­heit der Wis­sen­schaft auf die Stra­ße“

Mit Ver­gnü­gen Ham­burg: 11 Ein­drü­cke vom #march­for­sci­ence in Ham­burg

 

Auf unse­rem Twitter-Feed ‎@_MannbeisstHund fin­den Sie wei­te­re Nach­rich­ten von uns.