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News Digitale Lehre? Kein Problem für unsere Kunden
Digitale Lehre ist seit Corona keine Kür mehr, sondern Pflicht.

Digitale Lehre? Kein Problem für unsere Kunden

In vielen Bereichen klappt es wunderbar mit der Digitalisierung. Eine große Herausforderung bleibt der Bereich Bildung: Wie sollen Schüler*innen und Studierende online unterrichtet werden? Drei unserer Kunden berichten, wie es bei ihnen gelaufen ist.

ESCP: Digitale Lehre innerhalb von 48 Stunden

Der Ausbruch von Covid-19 hat die ESCP Wirtschaftshochschule mitten im Semester erwischt. Denn an der privaten Hochschule mit fünf Standorten in Europa schließen die Studierenden im April ihre Vorlesungen ab, haben Prüfungen und wechseln dann ins Praktikum. Um die Abschlüsse nicht zu gefährden und den Studierenden aus 50 Nationen zugleich die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, musste der Lehrbetrieb von analog auf digital umgestellt werden. In Berlin hat das 48 Stunden gedauert. Geholfen haben dabei mehrere Faktoren, etwa die großen interkulturellen und kommunikativen Kompetenzen der Studierenden und Lehrenden, ausgeprägte Homeoffice-Strukturen und erste Erfahrungen mit digitaler Lehre durch ein Serious Game, eine Art Computerspiel, mit dem die Studierenden ihre interkulturellen Fähigkeiten trainieren. Inzwischen hat die Hochschule sogar das Auswahlverfahren für den kommenden Jahrgang online durchgeführt. Über seine Erfahrungen mit der Umstellung auf digitale Lehre hat Rektor Andreas Kaplan einen Blogbeitrag geschrieben.

FernUniversität Hagen öffnet interne Fortbildung

An der FernUniversität Hagen (FUH) stellte sich die Frage nach der Umstellung auf digitale Lehre gar nicht. Sie ist Deutschlands einzige staatliche Fernuniversität und unterrichtet ihre Studierenden grundsätzlich zu Hause. Von ihren Erfahrungen können andere Hochschulen profitieren. So gibt es im Blog ekoo.fernuni-hagen.de unter anderem Hilfen zur Erstellung von Lehrvideos und einen Showroom mit ausgewählten Praxisbeispielen aus der FUH. Zudem hat die Hochschule Angebote aus dem Internen Fortbildungsprogramm für alle Interessierten geöffnet. Außerdem bietet sie offene Selbstlernkurse (Massive Open Online Courses) an und hat die Anmeldefrist für das Akademiestudium bis zum 30. April verlängert. Dieses Gasthörer-Studium lässt sich auf die persönlichen Lebensumstände und Bildungswünsche zuschneiden und eignet sich auch für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Weitere Informationen finden sich auf der Seite „Corona-Krise: Angebote fürs Lernen und Lehren“.

Studienkreis unterstützt Eltern

Dass Nachhilfe auch online funktioniert, zeigt der Studienkreis, der schon seit Jahren digitale Lernunterstützung zuhause anbietet. In der Corona-Krise war genau das plötzlich Thema, und zwar praktisch in allen Familien mit schulpflichtigen Kindern. Das Bochumer Unternehmen entschloss sich, seine Erfahrungen und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um Eltern in ihrer Doppelbelastung mit Homeoffice und Homeschooling zu helfen: Insgesamt verschenkt der Studienkreis 5.000 Stipendien für kostenlose Online-Nachhilfe plus täglichen Hausaufgabenchat. Um insbesondere Abiturient*innen zu unterstützen, wurde ein allerdings kostenpflichtiges Online-Intensivtraining für das Mathe-Abitur mit Webinar, Kursbuch, 150 Videos und Tutorials sowie Prüfungssimulation aufgelegt.

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