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News Auftakt für Modellprojekt von pro familia und Bundesfamilienministerium

Auftakt für Modellprojekt von pro familia und Bundesfamilienministerium

Frauen mit wenig Geld können an bundesweit sieben Standorten eine Kostenübernahme von Verhütungsmitteln beantragen. Mit dem Modellprojekt biko erprobt pro familia bis zum Frühjahr 2019 den niedrigschwelligen Zugang zu verschreibungspflichtigen Verhütungsmitteln. Wir sind für die Kommunikation verantwortlich und begleiten heute die Auftaktveranstaltung in Berlin.

Studien be­le­gen, dass Frauen auf un­si­che­re Verhütungsmethoden aus­wei­chen oder gar nicht ver­hü­ten, wenn das Geld knapp ist. Das will pro fa­mi­lia än­dern. Der füh­ren­de Verband zu Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung in Deutschland for­dert des­halb: Eine selbst­be­stimm­te Verhütung darf kei­ne Frage des Geldes mehr sein. Das Modellprojekt „bi­ko – Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung“ soll zu­ver­läs­si­ge Daten für den tat­säch­li­chen Bedarf ei­ner Kostenübernahme lie­fern. Die Erhebung könn­te die Grundlage für ei­ne ge­setz­li­che Lösung zur bun­des­wei­ten Kostenübernahme für Frauen mit Anspruch auf Sozialleistungen bil­den. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) för­dert das Modellprojekt.

Bei der heu­ti­gen Auftaktveranstaltung kön­nen sich vor al­lem Fachkräfte und Bundestagsabgeordnete über die Hintergründe des Projekts in­for­mie­ren. Die ak­tu­el­le Situation der Kostenübernahme in Deutschland und die Modelle in an­de­ren Ländern sind wei­te­re Themen des Tages. Auf ei­nem Podium dis­ku­tie­ren Expertinnen und Experten ver­schie­de­ne Lösungsansätze ei­ner Kostenübernahme. Mann-beißt-Hund-Geschäftsführerin Nicola Wessinghage mo­de­riert die Veranstaltung.

Die Website zum Projekt: www.biko-verhuetung.de

Im Zuge der stra­te­gi­schen Planung und Kommunikation des Projekts ent­wi­ckel­te Mann beißt Hund den Projektnamen bi­ko, die Website so­wie das Logo und Corporate Design in Zusammenarbeit mit Katrien Stevens. Zur Ansprache von po­ten­zi­ell an­spruchs­be­rech­tig­ten Frauen und wich­ti­gen Multiplikator*innen er­stell­ten wir wei­te­re Informationsmaterialien wie Flyer, Kontaktkärtchen oder Plakate. Dabei wur­den die be­son­de­re Sensibilität des Themas, die teil­wei­se pre­kä­re Situation der Frauen und sprach­li­che Barrieren be­son­ders be­rück­sich­tigt.