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Wie nutzen Jugendliche soziale Netzwerke?

Was die Republica für Erwachsene ist, ist die Tincon für Teenager (Altersbeschränkung 13-21 Jahre). Unser Schülerreporter Jacob Leffers war am 19. September beim Festival für digitale Jugendkultur dabei und hat folgenden Erfahrungsbericht verfasst. Zudem hat unser Kollege Laurenz als freiwilliger Helfer auf der Tincon gearbeitet und ein paar Video-Statements eingeholt.

Ein Gastbeitrag von Jacob Leffers

Hamburg, Kampnagel, Tincon – das passt zusammen. Ich war vorher super gespannt, was es in Sachen Social Media für Neuheiten gibt, und wen ich so treffen würde. Denn ich interessiere mich schon länger für digitale Trends und muss sagen: Ich bin schwer beeindruckt, was die Tincon da alles zu bieten hat.

Super gefallen hat mir zum Beispiel die Session des YouTubers AlexiBexi, weil er gesellschaftsrelevante Themen spannend und dabei oft auch sehr witzig für junge Menschen erzählt. Auch zu Instagram und Snapchat gab es viele spannende Vorträge. Dort habe ich viel über persönliches Storytelling im Story-Format mitgenommen, etwa wie man eine junge Community aufbaut, mit ihr spricht und spannende Themen findet.

Erwachsene interessieren sich ja dafür, wie wir soziale Netzwerke nutzen, was bei uns anders läuft. Zusammen mit Laurenz von Mann beißt Hund haben wir uns dazu umgehört:

So wie es diese Teilnehmer*innen berichten, geht es mir auch. Egal ob Whatsapp, Instagram oder Snapchat – die meisten von uns mögen die Vielfalt der Social-Media-Kanäle. Nahezu jeden Tag verbringen wir dort eine geraume Zeit. Oft kriegen wir dann von unseren Eltern zu hören: „Leg mal das Handy weg.“

Neugierde und informiert sein, was im Freundeskreis abgeht, lässt uns immer wieder zum Smartphone greifen. So kommunizieren wir uns fast nur über Netzwerke wie Whatsapp und Co., um etwa Hausaufgaben im Klassenchat zu erfragen oder um uns die neusten Instagram Stories unserer Freunde anzuschauen. Ein permanenter Austausch. Außerdem bieten uns die Netzwerke viele weitere Informationen. Egal ob ich die Weltnews erfahren, etwas im Alltag recherchieren oder Einblicke in das Leben von Promis erhalten möchte – die sozialen Netzwerke ermöglichen es uns, schnell und entspannt zu kommunizieren und jeder kann seinen persönlichen Interessen nachgehen.

Soziale Netzwerke schlafen nie

Es gibt immer Neues und Interessantes zu entdecken, denn die sozialen Netzwerke schlafen nie. Viele nutzen Instagram oder Youtube, weil sie da Inhalte finden, die mit ihren Hobbys zu tun haben. Häufig wurden darüber auch schon Talente entdeckt, die mit der Zeit durch ihren Content richtig berühmt wurden.

Bei all den Vorzügen, die die digitale Kommunikation mit sich bringt, möchte ich hier nicht ausklammern, dass soziale Netzwerke auch negative Einflüsse haben können. So ist zum Beispiel durch die Anonymität im Netz die Hemmschwelle zu Mobbing und Hass-Kommentaren deutlich geringer. Das ist die wirklich hässliche Seite der sozialen Medien. Und auch der Suchtfaktor bei der Nutzung ist ein großes Problem für einige von uns. Wie man sich davor schützt und sich generell fair, respektvoll und trotzdem selbstbewusst im Netz präsentiert, dazu hat auf der Tincon die Initiative Klickwinkel informiert und wertvolle Tipps gegeben.

Ich bin selbst sehr gespannt, in welche Richtung sich die digitale Kommunikation in den nächsten Jahren noch weiterentwickeln wird. Vor allem auch, was sich für meine Generation da beruflich ermöglichen wird. Momentan machen sie mir vor allem dann richtig Spaß, wenn die Inhalte sowie auf der Tincon informativ und unterhaltsam sind.

Jacob Leffers, Co-Autor des Buches Secret Book for Digital Boys, gehört zum Team der Schülerreporter*innen von Mann beißt Hund. Wie Jugendliche kommunizieren ist auch Thema unseres Schwerpunkts der Newsletter-Ausgabe 2 unserer „Wuff-Sendung“.

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