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Mit dem Smartphone fotografieren

Beim ers­ten Seminar der Mann-beißt-Hund-Akademie lern­ten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihr Smartphone für pro­fes­sio­nel­le Aufnahmen nut­zen kön­nen: Einen Tag lang ging es um Bilder, die auf Social Media-Kanälen oder im Blog gut wir­ken, die Zielgruppe an­spre­chen und neu­gie­rig ma­chen.

Referententandem mit viel Praxisbezug

Die Seminarleitung über­nah­men wir als Tandem: Die Fotografin Romy Geßner sorg­te für ei­nen ho­hen Praxisanteil und vie­le Bildbeispiele, mein Part be­stand aus Infos zu Bildrechten, Überlegungen zur Kommunikationsstrategie und Beispielen aus der Wissenschaftskommunikation. Als Seminarort ha­ben wir uns für das Hamburger be­ta­haus ent­schie­den und wa­ren für die prak­ti­schen Übungen mit un­se­ren Smartphones im Hamburger Schanzenviertel un­ter­wegs.

Dabei wur­de es schon im Theorieblock sehr prak­tisch. Alle nah­men im­mer wie­der ih­re Smartphones zur Hand und pro­bier­ten di­rekt aus, was Romy Geßner zu Rasterlinien im Bild, der Drittel-Regel und Bildbearbeitung er­läu­ter­te.

Tipps für gute Event-Bilder

Romy Geßner ver­deut­lich­te an­hand vie­ler ei­ge­ner Bilder, war­um es sich lohnt, für ein gu­tes Bild die Perspektive zu wech­seln, sich im Raum zu be­we­gen oder auch mal ein paar Minuten auf das per­fek­te Bild zu war­ten. Ihr Tipp bei Bildern von Live-Events: Wer sich wäh­rend der Veranstaltung nicht stän­dig frei im Raum be­we­gen kann, soll­te sich seit­lich vor­ne (aber nicht ganz vor­ne) ei­nen Platz su­chen und für die Fotos kurz auf­ste­hen.

Die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer lern­ten viel über das Lesen von Licht und den Einsatz von Farben und Kontrasten. Wie farb­har­mo­nisch et­wa der ei­ge­ne Instagram-Kanal ist, sieht man be­son­ders gut in der Kanalübersicht, in der al­le Beiträge als Kachel auf ei­ner Seite ab­ge­bil­det sind. Passen die Bilder gut zu­sam­men? Überwiegt ein Farbton – zum Beispiel Naturfarben, kräf­ti­ge Farben oder Pastelltöne? Und was kann man tun, wenn der Kanal noch gar nicht har­mo­nisch wirkt? Romy Geßner be­nutzt zum Beispiel für je­des ih­rer Postings den glei­chen Instagram-Filter und schafft so ei­nen ho­hen Wiedererkennungswert. Dazu emp­fahl und zeig­te sie ei­ni­ge Apps und Tools für die Arbeit mit Smartphone-Bildern, un­ter an­de­rem das Tool Canva.

Im Hamburger Viertel Sternschanze konn­ten al­le Romys Tipps für gu­te Bilder mit dem Smartphone di­rekt an­wen­den, mit und ge­gen das Licht und aus vie­len un­ter­schied­li­chen Perspektiven fo­to­gra­fie­ren. Wir brauch­ten et­wa 20 Minuten bis zur ers­ten Straßenecke und wa­ren al­le ver­blüfft, was für span­nen­de und viel­fäl­ti­ge Motive so ein kur­zer Weg bie­tet.

Flatlays als Alternative zu Stockbildern

Am Nachmittag ging es um Flatlays, Legebilder, die man von oben fo­to­gra­fiert und die kei­nes­wegs nur für Food- und Beautyblogger span­nend sind. Auch in der Wissenschaftskommunikation las­sen sich da­mit auf­merk­sam­keits­star­ke Bilder für Social Media-Kanäle und Blogbeiträge schnell und oh­ne viel Aufwand pro­du­zie­ren.

Romy Geßner hat uns im Seminar emp­foh­len, na­tür­li­ches Licht für die Flatlays zu nut­zen. Am bes­ten legt man sei­ne Gegenstände auf ei­nen wei­ßen Pappkarton di­rekt ne­ben ein Fenster. Bei schlech­tem Licht emp­fiehlt die Fotografin, zu­sätz­lich ei­ne Tageslichtlampe zu nut­zen.

Beispiel für ein Flatlay, das am Seminartag ent­stan­den ist.

 

Wir ha­ben für die Flatlays am Seminartag nur na­tür­li­ches Licht ge­nutzt und di­rekt am Fenster fo­to­gra­fiert.

Bildrechte und Kommunikationsstrategie

Die bes­ten Bilder nüt­zen we­nig, wenn sie die Kommunikationsstrategie nicht stüt­zen oder ge­gen Bildrechte ver­sto­ßen. Schon in frü­hen Phasen der Planung der Kommunikationsstrategie soll­ten Bilder mit­ge­dacht und nach­hal­tig ver­an­kert wer­den. Wir dis­ku­tier­ten Leitfragen, an­hand de­rer man das rich­ti­ge Motiv für sei­ne Inhalte fin­det. Das spiel­ten wir di­rekt an ei­nem Beispiel aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer durch.

Im letz­ten Block lern­ten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen mit Hashtag-Kampagne, Instawalk, Tweetup und Social-Media-Takeover ge­ziel­te Maßnahmen ken­nen, um mit ih­ren Bildern die Reichweite zu er­hö­hen.

Mut zu neuen Bildern

Am Ende des Tages wa­ren je­de Menge neu­er Bilder auf un­se­ren Smartphones. Nicht al­le da­von wa­ren gut, und das ist rich­tig so. Sie selbst er­stel­le von ei­nem Motiv zahl­rei­che Aufnahmen, von de­nen sie ei­ne gan­ze Menge wie­der lö­sche, ver­riet Romy Geßner wäh­rend des Seminars. Mit dem Ausprobieren und dem Mut zu neu­en Perspektiven und Bildern stei­ge die Wahrscheinlichkeit, die Qualität der Fotos und ih­re Einzigartigkeit zu stei­gern.

Auch wei­ter­hin wer­den al­le Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse ih­rer Arbeit und Versuche aus­tau­schen: Sie er­hal­ten Zugang zur Facebookgruppe für Alumni der Mann-beißt-Hund-Akademie. Sie ist als Forum ge­dacht, über das die Referentinnen al­ler Seminare und al­le Teilnehmenden wei­ter zu­sam­men neu­gie­rig blei­ben und sich aus­tau­schen kön­nen.

 

 

Mehr Smartphone-Fotografie an der Mann-beißt-Hund-Akademie

Wie geht es jetzt wei­ter? Das Seminar Smartphone-Fotografie ha­ben wir wie­der ab 2018 im Programm. Schreiben Sie uns ein­fach ei­ne Nachricht, falls Sie Interesse dar­an ha­ben. Wir in­for­mie­ren Sie, so­bald ein Termin fest­steht. Jederzeit kön­nen Sie das Seminar bei uns auch als Inhouse-Schulung an­fra­gen.

Aktuelle Seminare

Außerdem ak­tu­ell in un­se­rem Seminarplan: Texten für Web und Social Media am 08. und 09. Januar 2018, Podcasts am 27. und 28. Januar 2018 und Kommunikation kon­zi­pie­ren am 15. und 16. Februar 2018. Für al­le Fragen wen­den Sie sich ger­ne di­rekt an mich, Ihre Ansprechpartnerin bei der Mann-beißt-Hund-Akademie.

 

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