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Fundraising für die MOAS-Flüchtlingsinitiative: Ein Schiff rettet Leben

Nie­mand ver­dient es, auf See zu ster­ben.“ So lau­tet der Leit­satz von MOAS, der Migrant Off­shore Aid Sta­ti­on – die ers­te inter­na­tio­na­le, pri­va­te See­not­ret­tung für Flücht­lin­ge im Mit­tel­meer. Im Team von Mann beißt Hund unter­stüt­zen wir ehren­amt­lich die Pres­se­ar­beit in Deutsch­land und sind Anlauf­stel­le für Medi­en, die über MOAS berich­ten wol­len. Für das  Fund­rai­sing hat Tom Neu­kir­chen von der fund­gi­ver Soci­al Mar­ke­ting GmbH die Orga­ni­sa­ti­on bera­ten. So kom­plex die Flücht­lings­the­ma­tik ist, so ein­fach und klar zeigt sich die Mis­si­on von MOAS. Die Orga­ni­sa­ti­on benö­tigt drin­gend finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, um wei­ter das Leben der Men­schen ret­ten zu kön­nen, die in See­not gera­ten sind.

Private Initiative eines Ehepaars, das helfen will

MOAS ist ent­stan­den, weil das Ehe­paar Chris­to­pher und Regi­na Catram­bo­ne dem Ster­ben der Flücht­lin­ge vor den Toren Euro­pas nicht mehr taten­los zuse­hen woll­te. Sie ergrif­fen im ver­gan­ge­nen Jahr die Initia­ti­ve und star­te­ten auf Mal­ta zusam­men mit Mar­tin Xue­r­eb, dem ehe­ma­li­gen Lei­ter der mal­te­si­schen Armee, das Pro­jekt MOAS. Herz­stück ist die M. Y. Phoe­nix, ein 40 Meter lan­ger ehe­ma­li­ger Fisch­traw­ler. An Bord arbei­ten 20 See­not­ret­ter, See­leu­te und Medi­zi­ner von „Ärz­te ohne Gren­zen“. Sie über­neh­men die medi­zi­ni­sche Erst­ver­sor­gung der zumeist dehy­drier­ten und geschwäch­ten Flücht­lin­ge.

MOAS rescue 105 migrants in rubber dinghy October 4, 2014. Photo: Darrin Zammit Lupi/MOAS

MOAS res­cue 105 migrants in rub­ber ding­hy Octo­ber 4, 2014.
Pho­to: Dar­rin Zam­mit Lupi/MOAS

Nur mit Spenden kann die Phoenix weiter Leben retten

In den ers­ten zwei Mona­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ret­te­te die Crew 3.000 Kin­der, Frau­en und Män­ner aus see­un­taug­li­chen Boo­ten. 2015 waren es im Mai und Juni bereits knapp 4.000 Men­schen. Um wei­ter im Ein­satz blei­ben zu kön­nen, ist das Team drin­gend auf Spen­den ange­wie­sen.

Auf sei­nem Online-Auftritt zeigt „The Guar­di­an“ in einem Video sehr ein­dring­lich die Arbeit des Teams und die Not­wen­dig­keit des Ein­sat­zes:

Das Beson­de­re: MOAS hat zwei Droh­nen an Bord, die die Flücht­lings­boo­te sehr genau orten und ein ers­tes Bild der Situa­ti­on an Bord lie­fern. Die­se Daten ste­hen auch der Küs­ten­wa­che und ande­ren Ein­satz­schif­fen zur Ver­fü­gung. Kommt nicht genug Geld zusam­men, blei­ben die Droh­nen ab Sep­tem­ber  ab Ende Okto­ber am Boden – das wäre ein fata­ler Ein­schnitt für die gesam­te See­not­ret­tung im Mit­tel­meer.

(Update 20.7.: Durch eine groß­zü­gi­ge Spen­de konn­te der Ein­satz bis Ende Okto­ber gesi­chert wer­den.)

Aber gera­de danach ist der Ein­satz der Phoe­nix von gro­ßer Wich­tig­keit, denn auch im Herbst und Win­ter wer­den wei­te­re Men­schen die Flucht wagen, selbst wenn der See­weg dann noch gefähr­li­cher sein wird.

Hilfe aus Deutschland für das internationale Projekt

Wir arbei­ten mit MOAS Deutsch­land zusam­men. Mat­thi­as Dent­ler, Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter der Netz­pi­lo­ten, ist hier unser Ansprech­part­ner. Für sein Enga­ge­ment bei MOAS lässt er aktu­ell die ope­ra­ti­ven Akti­vi­tä­ten in sei­nem Unter­neh­men für ein Jahr und ggf. auf Wei­te­res ruhen.

Als Bot­schaf­ter für Deutsch­land und Groß­bri­tan­ni­en unter­stützt zudem Schau­spie­ler Kris­ti­an Kieh­ling das Team. Der 38-Jährige ist deut­schen Fern­seh­zu­schau­ern unter ande­rem aus Vor­abend­se­ri­en wie „Ver­bo­te­ne Lie­be“ und „SOKO“ bekannt. Sein Vater starb vor knapp 20 Jah­ren nach einem Pira­ten­über­fall auf See. Auch vor die­sem Hin­ter­grund setzt er sich jetzt ehren­amt­lich für MOAS ein. Gemein­sam mit der Reporter­le­gen­de Robert Young Pel­ton pro­du­ziert er Film­ma­te­ri­al über die Arbeit von MOAS und die Geschich­ten der Flücht­lin­ge.

Kris Kiehling onboard the MOAS rescue ship, Phoenix.

Kris Kieh­ling onboard the MOAS res­cue ship, Phoe­nix.

Was wir Jour­na­lis­ten anbie­ten:

  • Daten und Fak­ten zu MOAS
  • Inter­views mit
    • Fami­lie Catram­bo­ne,
    • Mar­tin Xue­r­eb, Direk­tor von MOAS
    • Kris­ti­an Kieh­ling, Schau­spie­ler und MOAS-Botschafter für Deutsch­land und Groß­bri­tan­ni­en
  • Film- und Bild­ma­te­ri­al vom Ein­satz auf See,
    • von geret­te­ten Men­schen,
    • von der Tech­nik an Bord,
    • von Kris­ti­an Kieh­lings Arbeit auf Mal­ta.

Spenden sind wie folgt möglich:

  • Direkt über das Spen­den­for­mu­lar
  • Über­wei­sung:
    • Emp­fän­ger: ASG Asche Stein Glo­cke­mann wg. M.O.A.S.
    • Bank: Ham­bur­ger Spar­kas­se
    • IBAN: DE48200505501002211801 / BIC: HASPDEHHXXX
    • Kon­to­num­mer: 1002211801 / BLZ: 200 505 50

Weitere Informationen

Update 28.7.: Am Mon­tag, den 21. Janu­ar, berich­te­te ARD Bri­sant über die Fami­lie Catram­bo­ne und ihr Enga­ge­ment für Flücht­lin­ge im Mit­tel­meer.

Der Ein­satz der Phoe­nix ist nun bis Ende Okto­ber sicher gestellt. Auch danach wer­den wei­ter vie­le Men­schen über das Meer flüch­ten. Die Phoe­nix ist mit einem gut ein­ge­spiel­ten und hoch pro­fes­sio­nel­len Team besetzt. Nur mit der Unter­stüt­zung durch Spen­den kann des­sen Arbeit auch über den Okto­ber hin­aus fort­ge­setzt wer­den.

 

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