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Für Kommunikationsprofis: 7 wichtige Tipps für gute Smartphone-Fotos

Mal eben von ei­ner Veranstaltung twit­tern oder spon­tan ei­nen Blick hin­ter die Kulissen ge­wäh­ren – die Kommunikation 2.0 funk­tio­niert schnell und vor al­lem vi­su­ell. Für ei­nen ers­ten Tweet, ein Instagram- oder Facebook-Posting kommt dann das Smartphone zum Einsatz. Dass das al­les an­de­re als ei­ne Notlösung ist, zeigt Fotografin Romy Geßner im ers­ten Seminar der neu­en Mann-beißt-Hund-Akademie „Smartphone-Fotografie“.

Vorab verrät Romy Geßner 7 wichtige Tipps für gute Smartphone-Fotos

Smartphone-Fotografie für Kommunikationsprofis

Licht und Schatten le­sen: Tipps für gu­te Smartphone-Fotos. Bild: Romy Geßner

  1. Licht lesen und nutzen

    Das Licht ist das A und O beim Fotografieren. Wo kommt das Licht her? Wirft es Schatten? Ist es hart oder weich? Reicht das na­tür­li­che Licht oder müs­sen künst­li­che Lichtquellen her? Willst du Menschen fo­to­gra­fie­ren, geh bei vol­ler Sonne lie­ber in den Schatten. Dort gibt es wei­ches, gleich­mä­ßi­ges Licht – das schmei­chelt. Bei wol­ki­gem Himmel ist das Licht ei­gent­lich über­all schön weich und gut für Portraits ge­eig­net. Mit Gegenlicht kann der Sensor nicht so gut um­ge­hen. Aber: Man kann tol­le Schattensilhouetten fo­to­gra­fie­ren.

  2. Blitz – nein danke!

    Nutze mög­lichst na­tür­li­ches Licht. Der Blitz im Handy kommt aus ei­ner un­güns­ti­gen Perspektive und hat nicht viel Kraft. Außerdem lässt sich der Blitz nicht lei­ten. Die we­nigs­ten Bilder mit Automatikblitz se­hen gut aus.

  3. Bildaufbau: der Goldene Schnitt

    Das Hauptmotiv ins Zentrum des Fotos zu rü­cken, wirkt oft lang­wei­lig. Besser ist es, das Bild zu drit­teln und die Person oder das Objekt in ein äu­ße­res Drittel zu set­zen. So schaffst du ei­nen in­ter­es­san­ten Blickwinkel. Übrigens: Wer das Smartphone mit zwei Händen be­dient, wa­ckelt we­ni­ger und kann viel bes­ser auf ei­nen gu­ten Bildaufbau ach­ten.

  4. Der richtige Zeitpunkt

    Auch wenn es schnell ge­hen muss, soll­te ge­nug Zeit blei­ben, um zum Beispiel Menschen, die nicht aufs Bild sol­len, vor­bei­ge­hen zu las­sen. Auch gilt: Köpfe oder Füße nicht ab­schnei­den. Es wä­re sehr är­ger­lich, wenn du zu schnell aus­löst und das Bild nicht ein­setz­bar ist. Fotografiere am bes­ten im­mer meh­re­re Bilder. Dann kannst du das bes­te aus­wäh­len.

  5. Der richtige Standpunkt

    Statt ein­fach „aus der Hüfte zu schie­ßen“, soll­test du kurz prü­fen, ob dein Standpunkt ide­al ist. Bringe dich in die best­mög­li­che Position, um ein gu­tes Bild zu ma­chen (s. Bildaufbau). Und auch wenn du dich arg ver­biegst, ach­te dar­auf, dass du das Smartphone ge­ra­de hältst, da­mit die Linien im Bild nicht zu schief ge­ra­ten.

  6. Zoom – zu Fuß

    Der di­gi­ta­le Zoom von Smartphone-Kameras ist lei­der im­mer noch bei na­he­zu al­len Modellen mi­se­ra­bel. Die ein­fachs­te Lösung: Beweg dich. Geh nä­her her­an und du wirst se­hen, das Objekt wird im­mer grö­ßer und bleibt vor al­lem scharf. Im Nachhinein kannst du das Bild noch be­schnei­den und da­mit ei­nen Ausschnitt her­vor­he­ben.

    Smartphone auf Stativ

    Das Stativ schützt vorm Verwackeln. Bild: Romy Geßner

  7. Was sonst noch hilft: Powerbank und Stativ

    Ein Albtraum: Die Veranstaltung geht los und … der Akku ist leer. Eine Powerbank hilft, den Akku-Notstand zu über­brü­cken. Im Notfall im­mer da­bei ha­ben. Außerdem nütz­lich: ein Stativ. Speziell bei schlech­te­ren Lichtverhältnissen ver­hin­dert ein Stativ ver­wa­ckel­te Bilder. Aber nur mit ak­ti­vier­tem Selbstauslöser, sonst ver­wa­ckelt es beim Antippen trotz­dem.

 

Das Seminar gibt kur­ze Einführungen in Bildaufbau, Umgang mit Licht und Farben, Bildbearbeitung, prak­ti­sche Hilfen und Tipps für nütz­li­che Apps. Darüber hin­aus er­fah­ren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundsätzliches über Bildrechte so­wie über das Einbinden der Bilder in ei­ne ganz­heit­li­che Kommunikationsstrategie. Und das Wichtigste: Wir ge­hen raus und ma­chen Bilder, Bilder, Bilder.


Das Seminar im Überblick:

Was: Mit dem Smartphone fo­to­gra­fie­ren

Wann: Freitag, 3. November 2017, 10-18 Uhr

Wo: Betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

Wer: Romy Geßner, Andrea König

Wie viel: 490 Euro inkl. MwSt.; 10 % Frühbucherrabatt bis 15. Oktober 2017.

Mehr Informationen zum Seminar gibt’s hier.

 

Außerdem ak­tu­ell in un­se­rem Seminarplan: Texten für Web und Social Media, Podcasts und Kommunikation kon­zi­pie­ren.

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