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Einfach Video – mit Fotos, Audiodatei und Headliner

Video ist noch immer die Königs­dis­zi­plin in den sozia­len Net­zen. Die Bewegt­bil­der wer­den von den Algo­rith­men höher bewer­tet und brin­gen dem­entspre­chend mehr Inter­ak­ti­on. Doch Vide­os sind auf­wän­dig in der Her­stel­lung und längst nicht jede Podi­ums­dis­kus­si­on eig­net sich für einen 20-Sekünder. Eine ein­fa­che Lösung lau­tet: Head­li­ner.

Audio plus Foto gleich Video. Mit die­ser For­mel kön­nen Sie zum Bei­spiel den Facebook-Algorithmus aus­trick­sen, fil­mi­sche Sequen­zen für Insta­gram oder einen kur­zen visua­li­sier­ten Teaser für Pod­casts pro­du­zie­ren. Wir haben Head­li­ner getes­tet.

So funk­tio­niert das Tool: Sie berei­ten eine Audio­da­tei mit Spra­che, even­tu­ell eine mit Musik sowie Foto­ma­te­ri­al vor, das Sie ver­wen­den möch­ten.

Auf einem Dash­board wäh­len Sie zunächst das For­mat aus: Ein Hoch­for­mat für Insta­gram und Snap­chat Sto­ries, qua­dra­tisch für Face­book, Twit­ter und Insta­gram, das Quer­for­mat für You­tube. Dann laden Sie die Audio­da­tei hoch. Die­se wird auto­ma­tisch ver­schrift­licht und in Form von Unter­ti­teln ange­zeigt. In unse­ren ers­ten Ver­su­chen hat das pri­ma funk­tio­niert, wir muss­ten nur eini­ge Wör­ter kor­ri­gie­ren. Wich­tig ist, die Audio­da­tei in einer guten Qua­li­tät und gleich­mä­ßi­gen Aus­spra­che auf­zu­neh­men. Sonst wer­den die Unter­ti­tel sehr unter­schied­lich in der Län­ge und die Wort­er­ken­nung funk­tio­niert nicht so gut. Sie kön­nen aber die Unter­ti­tel auch noch nach­träg­lich in Län­ge und Inhalt bear­bei­ten.

Head­li­ner, das bis vor kur­zem noch unter dem Namen Spa­re­min fir­mier­te, kann Audio­da­tei­en sogar auto­ma­tisch bebil­dern. Das Pro­gramm greift dabei auf kos­ten­lo­se Fotos bei Goog­le oder Bing zurück. Das kann jedoch leicht zu klas­si­schen Text-Bild-Scheren füh­ren. Außer­dem sind die Bild­rech­te nicht geklärt. Bes­ser: Eige­nes Foto­ma­te­ri­al hoch­la­den und zur Illus­tra­ti­on nut­zen. Für die Bild­über­gän­ge bie­tet Head­li­ner ver­schie­de­ne Effek­te an.

Ein net­tes Detail: Das Tool ermög­licht es, die Ton­spur als Kur­ve zu visua­li­sie­ren, die sich pas­send zum gespro­che­nen Text bewegt. Social-Media-Nutzer, die ihr Gerät auf laut­los geschal­tet haben, bekom­men dar­über ele­gant mit­ge­teilt, dass das Video über eine Audio­spur ver­fügt.

Das kos­tet es: Head­li­ner ist kos­ten­los.

So viel Zeit muss sein: Um sich in das Pro­gramm ein­zu­fuch­sen, braucht man unge­fähr 15 Minu­ten. Ein kur­zes Video zu erstel­len dau­ert dann durch­schnitt­lich 20 Minu­ten, je nach­dem, wel­ches Mate­ri­al Sie zur Ver­fü­gung haben.

Fazit: Head­li­ner ist ein ein­fach zu bedie­nen­des Tool, mit des­sen Hil­fe sich schnell und kos­ten­güns­tig klei­ne (oder auch grö­ße­re Vide­os) fürs Web pro­du­zie­ren las­sen.

Und noch ein klei­ner Tipp zum Abschluss: Unse­re ers­ten Tests haben erge­ben, dass die Bei­trä­ge so kurz wie mög­lich pro­du­ziert wer­den soll­ten, weil die Schnitt­bil­der nicht so dyna­misch wie in einem Video-Bearbeitungsprogramm erstellt wer­den kön­nen.  Hier haben wir für Sie mal bei­spiel­haft eine klei­ne Pro­duk­ti­on erstellt:

Die­ser Text ent­stammt unse­rem News­let­ter „Wuff-Sendung“, in dem wir etwa acht Mal im Jahr über Trends in der Kom­mu­ni­ka­ti­on berich­ten, Tools vor­stel­len und Tipps geben. Wer kei­ne Aus­ga­be ver­pas­sen möch­te, regis­triert sich hier.

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