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Aktion #sinnvollschenken

Mit der Akti­on #sinn­vollschen­ken macht sich unser Kun­de Deut­sche Fern­seh­lot­te­rie für nach­hal­ti­ges Schen­ken stark. Bei der Ent­wick­lung der Digi­tal­kam­pa­gne kamen vie­le span­nen­de Vor­schlä­ge aus unse­rem Team für Geschen­ke, die nicht nur gefal­len, son­dern auch die Welt ein Stück­chen bes­ser machen sol­len. Zwei Wochen lang stel­len unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ab heu­te hier nach­ein­an­der ihre Ide­en vor – unser Bei­trag zur #sinnvollschenken-Blogparade von Tol­l­a­bea und der Deut­schen Fern­seh­lot­te­rie.

Alexandra Reimann: Gutschein für den Fahrradladen der Elbe Werkstätten

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Beim #sinn­vollschen­ken muss ich nicht lan­ge über­le­gen: Ich lebe doch in Ham­burg, einer tol­len Stadt, vor allem: einer Fahr­rad­stadt. Ich ken­ne nie­man­den, der nicht so einen Draht­esel besitzt und ihn auch bei Wind und Wet­ter nutzt. Mein Mann, mei­ne Freun­de, mei­ne Nach­barn. Mei­ne Kol­le­gen und ich fah­ren alle mit dem Rad zur Arbeit, eini­ge von uns kann nicht mal der schlimms­te Matsch davon abhal­ten –  da gilt es sein Rad beson­ders gut in Schuss zu hal­ten. Damit mei­ne Lie­ben vor allem sicher, aber auch bequem und bes­tens aus­ge­rüs­tet unter­wegs sind, gibt es von mir die­ses Jahr Gut­schei­ne für den Fahr­rad­la­den „Die Ket­te“. Hier bekommt man alles, was uns Rad­ler erfreut: Ersatz­tei­le, Zube­hör, pro­fes­sio­nel­le Repa­ra­tu­ren, neue Räder und einen super Ser­vice noch dazu.

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Pres­se­fo­to Elbe Werk­stät­ten

Das Fahr­rad­ge­schäft Die Ket­te ist eines von meh­re­ren Geschäfts­fel­dern der Elbe Werk­stät­ten. Ziel des Unter­neh­mens ist es, Men­schen mit Behin­de­rung ein Leben in der Mit­te unse­rer Gesell­schaft zu ermög­li­chen, zum Bei­spiel durch eine beruf­li­che Aus­bil­dung und einen Job in den Elbe Werk­stät­ten.

Mein Gut­schein hilft dop­pelt: Er macht nicht nur das Rad fit und den Besit­zer glück­lich, son­dern leis­tet auch einen klei­nen Bei­trag zu der lobens­wer­ten Arbeit der Ein­rich­tung „Die Ket­te“.

Mei­ne Lie­ben wer­den mich lie­ben – end­lich kei­ne Socken mehr…

 

Mann beißt Hund: Ein Los der Fernsehlotterie

MbH_Black_MasterUnse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter haben wir in die­sem Jahr ein Los der Deut­schen Fern­seh­lot­te­rie zum Weih­nachts­fest geschenkt.

Unter­neh­men kön­nen die Lose für ihre Kun­den und Mit­ar­bei­ter indi­vi­du­ell gestal­ten las­sen. Wir selbst haben das genutzt, um mit dem Claim der Fern­seh­lot­te­rie „Du bist ein Gewinn“ unse­re Wert­schät­zung für jede und jeden Ein­zel­nen aus dem Team aus­zu­drü­cken, ver­bun­den mit einem hand­ge­schrie­be­nen Brief.

Das Los bie­tet den Beschenk­ten 48 Wochen lang die Chan­ce auf attrak­ti­ve Gewin­ne und bleibt in die­sem Rah­men für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter auch steu­er­frei. Wen das Glück trifft, der kann unter ande­rem eine Sofor­ten­te von bis zu 5.000 Euro gewin­nen. Mit den Losen unter­stüt­zen wir zugleich die För­de­rung von 391 Pro­jek­ten in Deutsch­land. Gute Bei­spie­le, die zei­gen, was mit dem Geld gemacht wird, fin­den sich auf der Sei­te „Du bist ein Gewinn“.

Auch als Geschenk in letz­ter Minu­te eig­net sich das Los der Fern­seh­lot­te­rie – man kann es bis eini­ge Tage vor­her noch über die Web­site bestel­len und dort sogar die Los­num­mer selbst aus­wäh­len. Sogar am 24.12. sind die Lose der Fern­seh­lot­te­rie noch in Shell-Tankstellen oder auch in Tchibo-Filialen zu erwer­ben.

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Das Los der Fern­se­lot­te­rie, indi­vi­du­ell gestal­tet.

Nicola Wessinghage: Charitydinner mit „Be an Angel“

Nicola Wessinghage, Geschäftsführerin von Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation Das Cha­ri­ty­din­ner von „Be an Angel“ eig­net sich gut als Geschenk — garan­tiert ist ein span­nen­der Abend zu zweit oder in der Grup­pe, wenn man sich für das The­ma Inte­gra­ti­on inter­es­siert und sich enga­gie­ren will.  Der Ver­ein aus Ber­lin lädt am 25. Janu­ar um 19.30 Uhr in den Reichs­hof Ham­burg ein. Das Hotel macht es mög­lich, dass ein 3-Gänge-Menü auf die Tische kommt, „Be an Angel“ berich­tet dann über sei­ne Arbeit, die der Ver­ein ger­ne nach Ham­burg aus­wei­ten möch­te. Die Grup­pe von Men­schen aus Kul­tur, Mar­ke­ting und Jour­na­lis­mus will geflüch­te­te Men­schen beim Ankom­men in Deutsch­land sowie bei der Inte­gra­ti­on in unse­re Gesell­schaft unter­stüt­zen – und hat sich dafür schon im August 2015 zusam­men­ge­fun­den. „Gut gemacht, noch gut zu tun“ heißt es pro­gram­ma­tisch im News­let­ter. Denn neben der täg­li­chen Direkt­hil­fe gehe es jetzt um lang­fris­ti­ge Inte­gra­ti­on.

Beim Essen wer­den eini­ge der geflüch­te­ten Men­schen, die „Be an Angel“ in der Ver­gan­gen­heit unter­stüt­zen konn­te, von ihren Erfah­run­gen berich­ten. Außer­dem ler­nen die Gäs­te Pro­jek­te ken­nen, die sich bis­lang aus­schließ­lich aus Spen­den finan­zie­ren und für die unter ande­rem an dem Abend gesam­melt wird.

Was mir beson­ders gefällt: Hier machen Men­schen das, was sie am bes­ten kön­nen, und hel­fen damit: Sie mul­ti­pli­zie­ren und sie ver­net­zen Pri­vat­per­so­nen, Initia­ti­ven, Unter­neh­men und Medi­en. Die Mit­glie­der des Ver­eins packen auch selbst mit an und unter­stüt­zen und beglei­ten ganz prag­ma­tisch geflüch­te­te Men­schen.

Für das Din­ner am 25. Janu­ar gibt es noch ein­zel­ne Kar­ten (jeweils 50 Euro) – zu bestel­len über ingo@be-an-angel.de

Alter­na­tiv kann man die Arbeit von „Be an Angel“ auch mit einem Geschenk aus dem Shop unter­stüt­zen: T-Shirts, Trink­fla­schen und Taschen mit dem Auf­druck: „Wah­re Patrio­ten geben Deutsch­kur­se“.

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Cha­ri­ty­din­ner oder ein­fach T-Shirt: Geschen­ke, die die Arbeit des Ver­eins „Be an Angel“ unter­stüt­zen.

Lennart Augustin: Mit Mode die Welt verbessern

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Alle Jah­re wie­der das­sel­be Pro­blem: Kurz vor Weih­nach­ten über­fällt mich die Panik. Was schen­ken? Die meis­ten Geschen­ke sind kein Pro­blem. Mei­ner Mut­ter schen­ke ich jedes Jahr Konzert- oder Thea­ter­kar­ten. Mei­ne Freun­din wünscht sich nur, dass ich lieb bin. Kriegt sie. Mei­ne Nef­fen bekom­men coo­le Lego-Sets – die Freu­de ist groß! Doch was schenkt man Onkels, Tan­ten und Schwipp­sch­wa­gern? Jedes Jahr ent­schei­de ich mich für einen see­len­lo­sen Gegen­stand: bei­spiels­wei­se Whiskey-Tumbler für mei­nen Onkel und irgend­ei­nen nied­li­chen Deko-Gegenstand für mei­ne Tan­te. Und jedes Jahr sehe ich beim Aus­pa­cken, dass ich mal wie­der voll dane­ben lag. Seit wann trinkt mein Onkel Whis­key (???) und bei Deko kann man ja nur falsch lie­gen.

Nun gut. Die­ses Jahr mache ich es anders. Die­ses Jahr soll etwas hin­ter dem Geschenk ste­cken. Irgend­ein Sinn, damit wenigs­tens der gute Wil­le und der schö­ne Gedan­ke wert­ge­schätzt wer­den. Ich will #sinn­vollschen­ken.

Eine Freun­din, die sich viel mit Frau­en­rech­ten und Gewalt gegen Frau­en in Indi­en beschäf­tigt, mach­te mich auf GLIMPSE auf­merk­sam. Hin­ter GLIMPSE ste­cken drei jun­ge Men­schen aus Stutt­gart. Sie haben ein gro­ßes Ziel: Zwangs­pro­sti­tu­ti­on und Men­schen­han­del in Indi­en been­den. Dafür bie­ten sie befrei­ten zwangs­pro­sti­tu­ier­ten Frau­en die Mög­lich­keit, in ihrer Werk­statt in Mum­bai eine Aus­bil­dung zur Nähe­rin zu machen. Die Frau­en fin­den bei GLIMPSE fai­re Arbeits­be­din­gun­gen, die sich auch nach der per­sön­li­chen Belast­bar­keit rich­ten. Neben dem Erler­nen eines Berufs wer­den die Nachwuchs-Näherinnen ange­lei­tet, ihr Leben selbst zu gestal­ten. Es geht also um Hil­fe zur Selbst­hil­fe. Was dabei raus­kommt, kann sich sehen las­sen: Die neue Win­ter­kol­lek­ti­on ist seit Okto­ber drau­ßen. Die Kla­mot­ten wie Hem­den, T-Shirts oder Klei­der im Online-Shop sind schlicht und sportlich-lässig.

Selbst wenn ich auch die­ses Jahr den Geschmack mei­ner lie­ben Ver­wandt­schaft nicht tref­fe, spä­tes­tens nach­dem ich die Geschich­te hin­ter dem Shirt oder dem Kleid erzählt habe, wer­de ich in strah­len­de Gesich­ter schau­en.

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Gut aus­se­hen und Gutes tun – mit Klei­dung von GLIMPSE. Im Online-Shop gibt es übri­gens auch Gut­schei­ne. Foto: Mathis Leicht

Susanne Gerhards: Eine Prise Heimat

13-SusanneAlle Jah­re wie­der kommt sie, die Fra­ge „Was schen­ken?“. Dazu muss man wis­sen: Ich bin eine beken­nen­de Schen­ke­rin. Per­sön­li­che und sons­ti­ge Fest­ta­ge ohne Geschen­ke gehen gar nicht. Blöd nur, wenn ent­glei­sen­de oder müh­sam beherrsch­te Gesichts­zü­ge deut­lich machen, dass man­che Gabe dem Beschenk­ten ganz und gar nicht schmeckt.

Das Risi­ko sinn­lo­ser Weih­nachts­ge­schen­ke gehe ich die­ses Jahr bestimmt nicht ein – ich ver­schen­ke das wun­der­ba­re Buch „Eine Pri­se Hei­mat“. Der Ver­ein Über den Tel­ler­rand e.V. hat die­ses beson­de­re Koch­buch gemein­sam mit Flücht­lin­gen und Koch­pro­fis geschaf­fen. Aus regio­na­len Lebens­mit­teln, Zuta­ten aus den Hei­mat­län­dern der Geflo­he­nen und aus inter­kul­tu­rel­len Koch­be­geg­nun­gen ent­stan­den lecke­re Gerich­te – und vie­le per­sön­li­che Geschich­ten: von Flucht und Ankom­men, von Kri­sen und Glücks­mo­men­ten, von Unter­schie­den und Gemein­sam­kei­ten. Man muss also kein begeis­ter­ter Herd­he­xer sein, um an den Bil­dern, Geschich­ten und Rezep­ten Geschmack zu fin­den.

Eine Pri­se Hei­mat“ gibt es direkt beim Ver­ein; Über den Tel­ler­rand e.V. finan­ziert mit den Erlö­sen Begeg­nungs­pro­gram­me zwi­schen Men­schen mit und ohne Flucht­er­fah­rung. Die Akti­ven möch­ten Behei­ma­te­te und Geflüch­te­te auf Augen­hö­he zusam­men­füh­ren und inter­kul­tu­rel­le Freund­schafts­netz­wer­ke auf­bau­en.

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Kochen ver­bin­det – nicht nur zu Weih­nach­ten! Foto: Cari­na Adam

Rike Schulte: Karte der Bücherhallen Hamburg

Rike SchulteIch höre viel Musik, lie­be gute Fil­me und lese sehr gern. Wür­de ich mir alle Fil­me, Bücher und CDs kau­fen, die ich kon­su­mie­re, wäre mein Porte­mon­naie wohl stän­dig leer. Gut, dass es die Bücher­hal­len Ham­burg gibt: Die Biblio­thek bie­tet 1,2 Mil­lio­nen Bücher und 20.000 Spie­le, CDs und Musik­no­ten, Fil­me und Daten­ban­ken sowie deut­sche und inter­na­tio­na­le Pres­se. Vie­le Ange­bo­te sind zudem online und unter­wegs nutz­bar: Über die eBue­cher­hal­le kann man jeder­zeit eBooks be­stel­len, sei­ne Lieb­lings­songs strea­men oder mit der eLearning-Plattform ler­nen.

Die Kun­den­kar­te ist mei­ne Idee zu #sinn­vollschen­ken, weil der oder die Beschenk­te in neue Wel­ten ein­tau­chen und sich wei­ter­­bil­den kann – und das al­les ohne gro­ße Inves­ti­tio­nen, ein gan­zes Jahr lang. So vie­le Bücher und CDs, die mit der Kun­den­kar­te aus­ge­lie­hen wer­den kön­nen, wür­den gar nicht unter den Weih­nachts­baum pas­sen. Wer nicht in Ham­burg wohnt, kann sich bei sei­ner städ­ti­schen Büche­rei nach ei­nem ähn­li­chen Ange­bot er­kun­di­gen.

Kun­den in Ham­burg zah­len für die Kar­te maxi­mal 45 Euro im Jahr. Zu Weih­nach­ten bie­ten die Bücher­hal­len eine Son­der­edi­ti­on der Kun­den­kar­te in ele­gan­tem Petrol­blau. Dazu gibt es eine Kar­ten­hül­le mit nied­li­chem Eis­bär. Die Gestal­tung hat Illus­tra­tor Die­ter Braun über­nom­men.

Hin­weis: Die Bücher­hal­len Ham­burg ge­hö­ren zu un­se­ren Kun­den – wir sind über­zeugt vom dem tol­len Ange­bot.

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Mit einer Kar­te 1,7 Mil­lio­nen Medi­en nut­zen – online und in 35 Stadt­teil­bi­blio­the­ken in Ham­burg. Foto: Bücher­hal­len Ham­burg

Marcus Flatten: Bunkerführung mit Glühwein

Marcus FlattenMit­ten in Alto­na steht ein alter Welt­kriegs­bun­ker, der mir vor drei Jah­ren beim Jog­gen auf­ge­fal­len ist. Am Fuße des Gebäu­des wer­kel­ten Men­schen in Hoch­bee­ten. „Was macht ihr da eigent­lich?“ So bin ich auf das wirk­lich tol­le Pro­jekt KEBAP gesto­ßen. Das Kür­zel steht für „Kul­tur­Ener­gie­Bun­ke­r­Al­to­na­Pro­jekt“: Aus dem nutz­lo­sen Beton­klotz soll etwas Sinn­vol­les ent­ste­hen. In der einen Hälf­te wird aus regio­nal geern­te­ter Bio­mas­se Ener­gie erzeugt wer­den. Aus dem Ver­kauf die­ser Ener­gie wird das Pro­jekt kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten in der ande­ren Hälf­te finan­zie­ren – zum Bei­spiel Ver­an­stal­tungs­räu­me, Übungs­räu­me, Expe­ri­men­tier­werk­stät­ten, eine Can­ti­na und vie­les mehr. Ener­gie­wen­de und Stadt­teil­ar­beit – eine genia­le Kom­bi­na­ti­on, fin­de ich.

Geschenk­idee Nr. 1:
Eine Spen­de an den KEBAP e.V.:
IBAN: DE75 4306 0967 2031 9318 00, BIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)
Betreff: „Sinn­voll schen­ken“
Für eine Spen­den­be­schei­ni­gung bit­te eine kur­ze Mail mit Adres­se an info@kulturenergiebunker.de.

Geschenk­idee Nr. 2:
Ein Genos­sen­schafts­an­teil an der KEGA eG, die Teil des Pro­jek­tes ist, für 120 Euro. Mehr über die KEGA, die Bei­tritts­er­klä­rung und die Sat­zung.

Alle, die das Pro­jekt kurz ent­schlos­sen unter­stüt­zen, sind herz­lich ein­ge­la­den zu einer

Bun­ker­füh­rung mit anschlie­ßen­dem Glüh­wein am
Sams­tag, den 17. Dezem­ber, um 17 Uhr in der Schom­burg­stra­ße 6 – 8.

Hin­weis: Ich bin einer der Vor­stän­de der Kul­tur­Ener­gie­Ge­nos­sen­schaft und unter­stüt­ze das Pro­jekt ehren­amt­lich.

KEBAP Bunker

Den unte­ren Teil des KEBAP-Bunkers hat unter ande­rem der Ham­bur­ger Graffiti-Künstler Oz ver­schö­nert. Dar­über domi­niert der Beton, doch das soll nicht so blei­ben. Foto: KEBAP e.V.

Luisa Tauschmann: Schulbücher für Afrika

luisaIn der Weih­nachts­zeit kochen mei­ne engs­ten Freun­de und ich jedes Jahr ein gro­ßes Weih­nachts­me­nü. In meh­re­ren Gän­gen wird auf­ge­tischt, was das Herz bzw. der Magen begehrt. Geges­sen wird – natür­lich – bis zum sprich­wört­li­chen Umfal­len. Mit­ein­an­der Zeit zu ver­brin­gen war uns bis­her Geschenk genug. Was sol­len wir auch ande­res schen­ken, wenn wir eigent­lich schon alles besit­zen?

Doch in die­sem Jahr habe ich eine Über­ra­schung vor­be­rei­tet. Ich ver­schen­ke Schul­bü­cher und ein Huhn! Die­ses Huhn lan­det nicht bei uns im Ofen, son­dern geht etwa an eine Fami­lie in Mosam­bik, die dadurch eine alter­na­ti­ve Ein­kom­mens­quel­le erhält. Mit dem Geld für Schul­bü­cher kön­nen Kin­der in Benin Lesen, Schrei­ben und Rech­nen ler­nen. Gleich­zei­tig wird vor Ort über Kin­der­rech­te auf­ge­klärt, da vie­le Mäd­chen und Jun­gen ihren Lebens­un­ter­halt selbst erar­bei­ten müs­sen.

Mein Tipp für die Akti­on #sinn­vollschen­ken sind des­halb Geschen­ke von Oxfa­mUn­ver­packt. Die Idee ist, Men­schen, die schon alles haben, etwas zu schen­ken, womit sie die­je­ni­gen unter­stüt­zen kön­nen, die so gut wie nichts besit­zen. 50 ori­gi­nel­le Geschen­ke ste­hen im Online­shop zur Aus­wahl. Sie ste­hen sym­bol­haft für eine Spen­de an die Ent­wick­lungs­or­ga­ni­sa­ti­on Oxfam, die die­se für Nothilfe- und Ent­wick­lungs­pro­jek­te ein­setzt. Die Beschenk­ten erhal­ten wie­der­um per­so­na­li­sier­te Gruß­kar­ten und Kühl­schrank­ma­gne­te.

Neben einem köst­li­chen Essen gibt es für mei­ne Freun­de dies­mal also auch Geschen­ke, die sinn­voll sind und die ich nicht mal ein­pa­cken muss!

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Oxfa­mUn­ver­packt bie­tet ori­gi­nel­le Geschen­ke, die Men­schen in fer­nen Län­dern ganz prak­tisch hel­fen.

Marleen Kort: Spende für Menschen auf der Flucht

Marleen KortWäh­rend die meis­ten von uns die Weih­nachts­ta­ge zuhau­se im War­men ver­brin­gen, sind Tau­sen­de von Men­schen auf der Flucht – und vie­le kämp­fen auf dem Mit­tel­meer ums Über­le­ben.

Die See­not­ret­tung MOAS sucht Flücht­lin­ge und bringt sie ans euro­päi­sche Fest­land. Im Sep­tem­ber lern­te ich das inter­na­tio­na­le Team in Mal­ta ken­nen und war auf einem der Ret­tungs­schif­fe. Es ist beein­dru­ckend, mit wel­chem Ein­satz sich die Mit­ar­bei­ter ein­set­zen – und dass MOAS seit 2014 mehr als 31.000 Men­schen ret­ten konn­te.

Mit einer Spen­de kön­nen wir dazu bei­tra­gen, dass die Arbeit von MOAS wei­ter­geht, und schen­ken Migran­ten auf See das, was sie drin­gend brau­chen:

  • 50 Euro: Ret­tungs­pa­ket mit Schwimm­wes­te, Klei­dung, Essen und Trin­ken
  • 20 Euro: Schwimm­wes­te
  • 15 Euro: zwei Decken
  • 10 Euro: Win­deln und Nah­rung für ein Klein­kind

Wer spen­det und eine Mail mit dem Betrag an presse@moas.eu schickt, erhält ein Give-away, zum Bei­spiel ein MOAS-Shirt – solan­ge der Vor­rat reicht.

Spen­den sind über das Online-Spendenformular oder per Über­wei­sung mög­lich:

  • Emp­fän­ger: MOAS Migrant Off­shore Aid Sta­ti­on
  • Bank: Ham­bur­ger Spar­kas­se
  • IBAN: DE48 2005 0550 1002 2118 01 / BIC: HASPDEHHXXX
    Kon­to­num­mer: 1002 2118 01 / BLZ: 200 505 50

Hin­weis: Als Agen­tur unter­stüt­zen wir MOAS bei der Pres­se­ar­beit in Deutsch­land und ste­hen hin­ter der Arbeit der See­not­ret­tung.

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Als Dank für eine Spen­de gibt es ein Give-away von MOAS.

Birk Grüling: Nachhaltiges Spielzeug

MBH_Birk-Grueling_HomepageIch wer­de in ein paar Tagen zum ers­ten Mal Papa. Die Vor­freu­de wächst und wächst und wächst. Gleich­zei­tig ertap­pe ich mich immer wie­der bei der Fra­ge, in was für eine Welt mein Sohn hin­ein gebo­ren wird. Die Ant­wort: Es ist schon eine ziem­lich schö­ne Welt, und genau das soll sie auch blei­ben. Kei­ne Angst, ich mache jetzt kei­nen philosophisch-betroffenen Öko-Aufruf, aber ein biss­chen mehr grü­nes und sozia­les Gewis­sen wür­de uns allen nicht scha­den.

Des­halb ist mein Tipp zur Akti­on #sinn­vollschen­ken nach­hal­ti­ges und sozia­les Kin­der­spiel­zeug von der Mar­ke Plan­Toys. Die Holz­spiel­sa­chen wer­den in Thai­land aus alten Kau­tschuk­bäu­men her­ge­stellt. Die Bäu­me wer­den nur etwa 20 bis 30 Jah­re für die Kau­tschuk­pro­duk­ti­on genutzt und danach ver­brannt. Plan­Toys nutzt das Holz statt­des­sen für tol­les und ziem­lich far­ben­fro­hes Holz­spiel­zeug. Es wird in Thai­land fair pro­du­ziert und mit umwelt­freund­li­chen und ungif­ti­gen Far­ben bemalt.

Mit den Erlö­sen unter­stützt Plan­Toys in Thai­land zahl­rei­che loka­le NGOs und Pro­jek­te wie den Bau von Schu­len. Und nicht nur der sozia­le und nach­hal­ti­ge Anspruch stimmt, son­dern auch das Design. Dafür bekam das Unter­neh­men bereits eini­ge Prei­se wie den renom­mier­ten Red Dot Award.

Coo­les und nach­hal­ti­ges Spiel­zeug mit sozia­lem Gewis­sen – bes­ser geht’s kaum!

Spielzeug von PlanToys

Bun­tes Spiel­zeug aus Holz von alten Kau­tschuk­bäu­men — ein schö­nes und nach­hal­ti­ges Geschenk für Kin­der. Foto: Plan­Toys

 

 

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