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Website-Relaunch: Es geht weiter!

Wir haben das star­ke Gefühl, auf der rich­ti­gen Spur zu sein“, schrieb ich eupho­risch im Juni. „Zeit für ein Kon­zept, das die­se Idee in die rich­ti­ge Form bringt.“ Die Idee war, einen Film auf der Home­page in einem kreis­för­mi­gen Guck­loch ablau­fen zu las­sen. Aber was soll­te das für ein Film sein?

Immer wie­der bekom­men wir Anfra­gen von Kun­den, die sagen „Wir hät­ten ger­ne einen Film!“ Wir fra­gen zurück: „Was für einen Film? War­um? Für wen? Was recht­fer­tigt den Auf­wand? Was ist das Beson­de­re, das sich nur durch beweg­te Bil­der dar­stel­len lässt?“ Es fiel uns schwe­rer als gedacht, die­se Fra­gen für uns selbst zu beant­wor­ten. Den hal­ben Som­mer über haben wir dar­an gekno­belt (die ande­re Hälf­te haben wir Urlaub gemacht). Längst war klar, dass wir unse­ren ambi­tio­nier­ten Zeit­plan nicht mehr ein­hal­ten wür­den. Auch das ken­nen wir von Relaunch-Projekten für Kun­den: Ein wich­ti­ger Puz­zle­stein im Kon­zept ist unklar, alles kommt ins Sto­cken. Und gera­de dann drän­gen sich ande­re, wich­ti­ge Auf­trä­ge in den Vor­der­grund. In die­ser Situa­ti­on hat­ten wir lei­der kei­ne Agen­tur, die uns über die­se Hür­de hin­weg gehol­fen hät­te.

Die gute Nach­richt: Wir haben Ant­wor­ten gefun­den, es läuft wie­der!

Warum überhaupt ein Film?

Weil wir in einem Film sehr kom­pri­miert eine Geschich­te erzäh­len kön­nen. Weil ein Film sich von schrift­li­chen Infor­ma­tio­nen abhebt und von fast allen Erst­be­su­chern der Sei­te ange­schaut wird, wenn er attrak­tiv und nicht zu lang ist. Weil wir das Inter­net mul­ti­me­di­al ist und wir alle Poten­zia­le nut­zen wol­len.

 Was wollen wir erzählen?

Wie kom­men Sie zu Ihrem Namen?“ – mit die­ser Fra­ge begin­nen vie­le unse­rer Gesprä­che mit poten­zi­el­len Kun­den. Unser zen­tra­les Mar­ken­ver­spre­chen besagt, dass wir her­aus­fin­den und zum Vor­schein brin­gen, was das Beson­de­re unse­rer Kun­den aus­macht. Dass wir sie vom All­täg­li­chen abhe­ben. Das Außer­ge­wöhn­li­che wird zur Nach­richt: Die­se Geschich­te soll unser Film erzäh­len.

Was soll das für ein Film sein?

Dar­über hat­ten wir die längs­ten Dis­kus­sio­nen:

Wir könn­ten Exper­ten aus unse­rem Netz­werk das Mann-beißt-Hund-Prinzip erklä­ren las­sen, nach Art eines Dok­tor All­wis­send.

Lang­wei­lig! Tal­king Heads! Funk­tio­niert nur, wenn ein ech­ter Cha­rak­ter­kopf über meh­re­re Fol­gen eine star­ke Per­sön­lich­keit auf­baut.“

 Wir wäre es mit Hand­pup­pen? Schö­ner Kon­trast für eine Agen­tur­web­site, und da gibt es total lus­ti­ge, zum Bei­spiel

Zu kla­mau­kig! Passt nicht zu uns! Nichts gegen Humor, aber nicht im Kern unse­rer Mar­ke. Außer­dem sehr auf­wän­dig, gute Pup­pen zu ent­wi­ckeln und zum Leben zu brin­gen.

 Ein Ani­ma­ti­ons­film …

 Ja, inter­es­sant. Aber wie kön­nen wir die Geschich­te so kom­pri­mie­ren, dass sie mit ver­tret­ba­rem Auf­wand ani­mier­bar wird?

 An die­ser Stel­le haben wir Hil­fe gesucht und gefun­den bei den Ster­nen­tau­chern. Sie über­zeug­ten uns mit fol­gen­dem, sehr spon­tan gelie­fer­ten Kon­zept:

 Län­ge: 10 bis 12 Sekun­den

Wir sehen einen Mann, neben ihm sitzt ein Hund. Der Hund beißt den Mann ins Hosen-Bein und zerrt dar­an, der Mann reißt genervt die Arme in die Luft. Die­se Ani­ma­ti­on ist als Endlos-Loop ange­legt und wie­der­holt sich, sobald der Hund zuge­bis­sen hat.

Die Kame­ra zoomt auf und wir sehen vie­le, vie­le Mal eben die­se Sze­ne. Die Sze­nen sind wie das Mus­ter einer Tape­te in Spal­ten und Rei­hen in einem Ras­ter sor­tiert. Am Ende des Zooms sehen wir ein Meer von Hund-beißt-Mann-Szenen.

Dann ver­dich­tet sich der Bild­aus­schnitt zu einem Kreis, die Asso­zia­ti­on „Fern­rohr“ drängt sich auf. Das Fern­rohr sucht die Mas­se an immer glei­chen Sze­nen ab…. bis plötz­lich eine bestimm­te Ani­ma­ti­on in die­sem Meer auf­taucht: ein Mann beißt einen Hund!

Ein Weiß­blitz friert die Sze­ne in ihrer Bewe­gung ein, so wie wenn gera­de ein Foto gemacht wur­de. Durch den Blitz wird die Sze­ne schwarz-weiß-gerastert. Die auf­ge­fal­te­te Zei­tung aus dem Logo erscheint, auf der Titel­sei­te ist eben jenes Foto. Dann schiebt sich der Hund aus dem Logo hin­ter der Zei­tung empor und zwin­kert uns kurz zu.

Im Moment klä­ren wir die Fein­hei­ten, zum Bei­spiel wie der Hund aus­se­hen soll. Es scheint sehr schwer zu sein, unse­ren zwei­di­men­sio­na­len Mar­ken­hund zu ani­mie­ren. Viel­leicht müs­sen wir einen ande­ren Hund neh­men. Wie auch immer: Wir sind ganz begeis­tert von der Idee — und es geht end­lich wei­ter!

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