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Social Media Week Hamburg: Unsere Highlights

Eine tolle Sache: Vom 17. bis 21. Februar findet zum dritten Mal die „Social Media Week Hamburg“ (kurz #smwhh) statt, eine Konferenz mit Workshops, Vorträgen und Events rund um Social Media und digitale Medien. Die smwhh ist Teil der internationalen Social Media Week und Hamburg damit Gastgeber im Netzwerk von Bangalore, Barcelona, Kopenhagen, Lagos, Mailand, New York und Tokio.

In diesen Metropolen treffen sich in der Woche viele Menschen zeitgleich in On- und Offline-Veranstaltungen zu einem übergreifenden Thema. „The Future Of Now – Always On, Always Connected“ lautet es in diesem Jahr. Dass Hamburg dabei vielfältige und eigene Akzente setzt, zeigt das umfangreiche Programm mit vielen kostenfreien Veranstaltungen von meistens ein bis zwei Stunden Dauer.

Run auf das Programm

deck-chairs-52312_640Einige Workshops waren direkt nach dem offiziellen Anmeldestart am 15. Januar ab 15 Uhr schon ausgebucht. Das erinnerte fast ein wenig an das frühmorgendliche Handtuch-Auswerfen von Hotelgästen, die sich ihre Liegen am Pool sichern wollen. Erfahrene Besucherinnen und Besucher berichten, dass es sich manchmal lohnen kann, noch einmal nachzufragen, ob es Absagen gibt. Andere empfehlen, einfach vor Ort zu schauen, ob die Veranstaltung wirklich so voll ist, wie gebucht. [Update vom 21.1.:Heute melden die Veranstalter, dass Donnerstag Nachmittag, 23.1., eine weitere Welle von Plätzen freigegeben werde.] Wir haben auch ein paar Handtücher ausgeworfen: Verschiedene Mitarbeiter und ich selbst werden ausgesuchte Veranstaltungen besuchen und zum Teil auch in unserem Blog darüber berichten. Hier die Perlen, die wir uns aus dem Programm gefischt haben, jeweils mit etwas Hintergrund.

Wie Jugendliche und Kinder im Social Web kommunizieren

Gleich am Montag interessiert uns „Jugendliche und Soziale Medien – Kommunikation im Wandel“. Initiatoren sind die Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und das Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.. Julia Valtwies, die bei uns unter anderem das Online-Lernportal scoyo betreut, wird teilnehmen. Es geht um den Einfluss, den die häufige Nutzung sozialer Medien auf die Entwicklung hat, und die Unterstützung, die Kinder und Jugendliche dabei brauchen. Spannend dabei: Die Teilnehmer/innen können testen, wie gut sie sich mit dem Kommunikationsverhalten jüngerer Menschen auskennen. Für diese Session sind übrigens noch Plätze frei.

Bloggerrelations

Am Montagabend geht’s zu der Veranstaltung mit dem bezeichnenden Titel „How to buy a blogger“. Dass man Blogger für ihre Arbeit bezahlt, mag für einige befremdlich klingen. Und damit hätte man schon den Einstieg zu diesem Panel, das die Agentur achtung! organisiert. Denn sie hat kürzlich einen Kodex zur Diskussion gestellt, der „einen Weg weisen soll, wie die Beauftragung von Bloggerinnen und Bloggern gelingen kann, ohne deren Unabhängigkeit zu gefährden.“ Die Initiative ist klasse und wir beteiligen uns gerne an der Diskussion. Leider gibt es hier keine freien Plätze, aber wir werden an dem Thema sicher dranbleiben und darüber berichten.

Hochschulen und Social Media

Dienstag pausieren wir, Mittwoch geht es um unser Leib- und Magenthema. Lisa Heise besucht den Vortrag „Inside Out – Social Media from Universities for Universities“, der die Erwartungen von Studierenden an Social-Media-Kommunikation beleuchtet und zeigt, wie die Hochschulen damit – vermutlich sehr unterschiedlich – umgehen. Interessant wird die anschließende Diskussion bestimmt, wenn auch Hochschulvertreter/innen unter den Gästen sind.

Wie findet man mich im Netz?

AuthorRank2Ebenfalls Mittwoch steht dann unsere Lieblings-Social-Media-Beraterin, Kixka Nebraska, die Profilagentin, auf dem Programm. Ihr Thema: Profile im Netz und Google-Authorship: Professionalisierung der digitalen Sichtbarkeit. Sie gibt Tipps für den besten Auftritt auf verschiedenen Plattformen im Internet. Grund für unsere Anmeldung ist aber vor allem die Einführung in Google Authorship, die ihr Programm ankündigt. Darauf hat uns ein Artikel in der Karrierebibel neugierig gemacht. Der so genannte AuthorRank bemisst zukünftig den Einfluss von Autoren im Netz. In der Betaversion kann man seinen eigenen AuthorRank und den anderer über das entsprechende Google+ Profil schon einmal abfragen. Die Profilagentin ist leider auch bereits ausgebucht.

Website-Konzeption analog

Gute Anregungen für die Konzeption von Websites erhoffen wir uns durch eine spannende Methode, die ausgerechnet ein Software- und Beratungshaus, die Akra Gmbh präsentiert. Parallel zur Veranstaltung der Profilagentin am Mittwoch geht es in „Paper Prototyping: Mit Schere, Stift & Papier zur Website“ darum, wie man sich bei der Planung einer Website zunächst einmal vom Computer löst, den Auftritt im ersten Schritt komplett analog plant und visualisiert. Das fördert die Teamarbeit und ist nicht nur deshalb ein vielversprechender Ansatz. Sehen andere genau so, deshalb auch hier: ausgebucht.

Wie wir (digital) leben wollen

Für Donnerstag haben wir uns für uns die Diskussionsveranstaltung „(Post)Digitales Morgen“ herausgepickt. Sie bildet die Abschlussveranstaltung der gleichnamigen Reihe, die Vocer und Süddeutsche Zeitung initiiert und mit Beiträgen begleitet haben, und setzt sich mit den Folgen des digitalen Wandels in unserer Gesellschaft auseinander. Ich bin gespannt auf die Podiumsteilnehmer, Heike Scholz  von mobile-zeitgeist.de, Christoph Kappes von sobooks und Anna Wildhack  von nexthamburg.de, die Dirk von Gehlen, Autor und Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, moderiert. Leider gibt es auch hier keine freien Plätze mehr.

Bilder im Netz inszenieren

Um die „Krone des Webtraffics“, nämlich Fotos im Netz, geht es am Freitag bei „Instagram, EyeEm, Tadaa und Co. Die Macht des Bildes und der Fotofilter“. Dirk Herzog hat sich für diesen Vortrag angemeldet. Einsichten gibt es nicht nur dazu, wie sich die Aufnahmen optimal gestalten lassen. Thema soll auch sein, wie Unternehmen und Einrichtungen die inszenierten Bilder nutzen können, um ihre Präsenz im Social Web zu erhöhen.

Empfehlung: Buchprojekt zum digitalen Wandel

metneueversionAls besonderen Empfehlung möchten wir noch den Donnerstagmorgen mit Dirk von Gehlen ergänzen. Bei „Eine neue Version ist verfügbar“ stellt der Autor sein Buchprojekt vor, das zunächst über Crowdfunding finanziert wurde und unter kontinuierlicher Beobachtung der Unterstützer geschrieben wurde. Ich habe das Projekt im letzten Jahr begleitet und war sehr angetan von dem Experiment. Wer sich für digitalen Wandel und Kultur interessiert, irgendwas mit Büchern macht oder sich Anregungen für neue Geschäftsmodelle in Zeiten der digitalen Kopie holen will, sollte auf jeden Fall hingehen. Es gibt sogar noch freie Plätze.

Schade, dass der Vortrag von Nea Matzen, Dozentin und Redakteurin bei tagesschau.de so schnell ausgebucht war. Ihren Vortrag „Tweets and Posts – Schreiben für Social Media“ hätten wir gerne weiterempfohlen. Vielleicht eröffnen die Organisatoren ja doch noch eine Warteliste.

Twitternd im Theater

1112_AboMag#2.inddUnd nicht zuletzt soll ein Theaterevent die Woche krönen: Wir beteiligen uns am Dienstag, den 18. Februar,  am Tweetup zum Theaterstück „In der Republik des Glücks“ im Thalia-Theater in der Gaußstraße. Ich bin gespannt, wie es sich auf die Aufführung auswirkt, wenn „das Publikum alles darf – nämlich während der Vorstellung online sein und twittern“. Für diesen Abend gibt es noch Karten, die nach Anmeldung bei der Social Media Week ermäßigt sind.

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