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March for Science in Hamburg: So seid ihr dabei!

(Text von Luisa Tauschmann)

Wissenschaft spiegelt keine subjektive Meinung wider, sondern basiert auf Fakten und muss unabhängig bleiben. Für die Bedeutung der Forschung und ihrer Ergebnisse als Grundlage für den öffentlichen Diskurs werden am 22. April weltweit Menschen beim „March for Science“ demonstrieren. Wir haben die Aktion beim letzten Stammtisch Wissenschaftskommunikation diskutiert und Anregungen zum Mitmachen zusammengetragen.

Denn auch Hamburg ist als eine von aktuell 400 Städten aktiv beteiligt: Eine Gruppe von Aktiven hat sich hier vor einigen Wochen zusammengeschlossen und ruft in den sozialen Netzwerken und über die Website dazu auf, am World Earth Day für die Wissenschaft auf die Straße zu gehen.

Die Plakate zur Ankündigung können über die Website angefordert werden.

 

Wir unterstützen als Agentur den March for Science und haben drei der Organisatorinnen zum 5. Hamburger Stammtisch Wissenschaftskommunikation #hhswk am 28. März eingeladen. In der Kneipe „Alles Elbe“ diskutierten Aktive aus dem Bereich Wissenschaftskommunikation, wie möglichst viele Menschen mobilisiert werden und wie wissenschaftliche Einrichtungen aus Hamburg den „March for Science“ unterstützen können.

Über Details zum Konzept, zum Ablauf und zur Organisation der Demonstration informierten uns Julia Offe, Candice Lauren Newton sowie Marina Brink. Sie gehören dem siebenköpfigen Organisationsteam für die Aktion in Hamburg an.

Julia Offe ist promovierte Molekularbiologin und organisiert Veranstaltungen zur Wissenschaftskommunikation – darunter deutschlandweite Science Slams.

Die US-Amerikanerin Candice Newton arbeitet in Hamburg als Kostümassistentin und engagiert sich außerdem bei den Democrats Abroad.

Marina Brink ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der HafenCity Universität Hamburg.

Als Marina Brink das erste Mal vom weltweiten Science March hörte, einer Idee, die ihren Ursprung in Washington hat, konnte sie beobachten, dass auch viele deutsche Städte schon ihre Beteiligung angekündigt hatten – Hamburg fehlte zu diesem Zeitpunkt jedoch noch. Das war der Startschuss für den „March for Science“ in Hamburg: Ein Organisationsteam wurde gegründet und die Vorbereitungen starteten.

Mehrmals kam beim Stammtisch die Frage auf, wie einzelne Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen und die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung in Hamburg (BWFG) zu der geplanten Demonstration ständen. Viele von ihnen haben schon ihre Unterstützung angesagt und sehen die Aktion sehr positiv – die Initiative geht aber von einzelnen engagierten Menschen aus, nicht von einer oder mehreren Institutionen, wie die Organisatorinnen betonten.

Nun hofft das Team auf breites Interesse und Engagement – nicht nur von Wissenschaftler*innen, sondern von allen Hamburger Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Bedürfnis nach einem faktenorientierten öffentlichen Diskurs zum Ausdruck bringen und der Bedeutungslosigkeit wissenschaftlicher Ergebnisse etwas entgegensetzen wollen.

Science March Hamburg unterstützen

In der Runde diskutierten wir verschiedene Möglichkeiten, wie sich Hamburger Wissenschaftsinstitutionen und einzelne Interessierte einbringen können:

Informieren, verbreiten und hinweisen:

  • Plakate aufhängen, Flyer auslegen – Materialien können über die Organisatorinnen angefordert werden
  • Informationen an Multiplikatoren weiterleiten
  • auf die Website des „March for Science Hamburg” hinweisen
  • auf Facebook teilen/liken
  • auf Twitter folgen
  • gerne immer mit Verlinkung des March for Science Hamburg bzw. mit dem Hastag #marchforsciencehh

Teilnahme an der Demonstration: Dabei sein am 22. April und gleichzeitig andere Wissenschaftsinteressierte informieren und motivieren.

Unterstützer werden: Institutionen senden ein Zeichen, indem sie sich als Partner auf der Website von „Science March Germany“ sowie auf der Seite der lokalen Initiative als Unterstützer eintragen lassen.

Spenden: Der „March for Science“ ist eine private Initiative. Um die Sachausgaben decken zu können, freut sich das Team über jede Spende, auch wenn sie nur einzelne Euro beträgt. Auf der Webseite gibt es einen Spendenbutton.

Eckdaten zum „March for Science” in Hamburg und zum Rahmenprogramm

Start: 22. April, ab 14 Uhr am Rathausmarkt

Route: Rathausmarkt – Jungfernstieg – Gänsemarkt – Dammtor – Universität

Abschluss: Der „March for Sience Hamburg“ endet mit einer Abschlusskundgebung an der Universität Hamburg. Anschließend findet dort ein Science Slam im Hauptgebäude (ESA, Hörsal A) statt. Weitere Programmpunkte und Reden sind derzeit noch in Planung – die Website hält Interessierte auf dem Laufenden.

Weiterführende Informationen:

Mehr zu den Zielen unter #whywemarch

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