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Fünf Gründe, sich mit Jodel zu beschäftigen

Jodel? Ist das nicht diese Uni-App mit den lustigen Sprüchen? Ja, aber Jodel ist noch viel mehr: Vor allem, wer mit Studierenden in Kontakt kommen will, hat mit Jodel das perfekte Social Listening-Tool. In kaum einem anderen Netzwerk geht es so meinungsfreudig, aktiv und gleichzeitig freundlich zu. Schauen Sie da unbedingt mal hinein!

Eine Million Mitteilungen – jeden Tag: Jodler*innen haben sich viel zu sagen. Seit ihrer Gründung vor fünf Jahren ist die Plattform rasant gewachsen. In Deutschland tauschen sich mittlerweile mehr als 2,3 Millionen jährlich aktive Nutzer*innen über Aktuelles und Witziges in der Umgebung aus. Die Community bildet einen schier unerschöpflichen Wissensspeicher für alles, was junge Leute zwischen 17 und 35 Jahren bewegt.

 

Wie ist Jodel aufgebaut?

Jodel ist Smartphone-App und soziales Netzwerk, schlicht im Design und ähnlich aufgebaut wie andere soziale Netzwerke. Im Hauptfeed gibt es drei Content-Arten in Kacheloptik: Text-Nachrichten, Bilder und Videos. Für Bilder und Videos gibt es zudem einen separaten Feed. Einmal nach links gewischt, landet man in der Channel-Abteilung. Je nach Channel-Thema tummeln sich in diesen Gruppen beispielsweise Netflixbegeisterte, Politikinteressierte oder Studierende einer bestimmten Hochschule. Beiträge („Jodel“) werden oft mit Hashtags versehen. Tipp: Selbst anmelden, durchscrollen und ein Gefühl für die Community bekommen. Die App ist selbsterklärend.

 

1. Lokalität

Die erste Besonderheit der App ist, dass sie GPS-basiert funktioniert. Jodel hat beim Start damit eine Lücke in den sozialen Netzwerken besetzt. Sichtbar sind dementsprechend nur Posts von Usern, die sich in einem Umkreis von zehn Kilometern aufhalten. Für Organisationen und Institutionen, die eine – zumindest teilweise – lokale junge Zielgruppe im Blick haben und Kampagnen vor Ort planen, ist Jodel deshalb die richtige Anlaufstelle.

Ausschnitt des Hauptfeeds für den Raum Hamburg.

Ausschnitt des Hauptfeeds für den Raum Hamburg. (Foto: Florian Schulze)


2. Authentische Insights durch Anonymität

Bevor Sie sich selbst aktiv einbringen, klären Sie jedoch Bedürfnisse und Interessen Ihrer Zielgruppe genau. Auf Jodel sind die Insights authentisch, denn – und das ist die zweite Besonderheit – gejodelt wird komplett anonym. Ein*e User*in besitzt im Backend zwar ein Profil, für die Community ist das aber nicht sichtbar. In Threads (Konversationen) ist man eine Nummer. Die Community-Mitglieder nehmen kein Blatt vor den Mund, der Ton ist dennoch erstaunlich wertschätzend und hilfsbereit – ganz im Sinne der Community Guidelines, deren Einhaltung durch ein ausgeklügeltes Moderationssystem gewährleistet wird. Die Art der Kommunikation ist deshalb vor allem für die unter uns interessant, die älter sind als die User*innen: Jodel ist Social Listening in Reinform.


3. Hohes Engagement

Weiterer Effekt der Anonymität: Die Gemeinde bietet ein deutlich höheres Engagement als andere soziale Netzwerke. 26 Prozent der Jodler*innen erzeugen eigenen Content. Zum Vergleich: Auf Facebook liegt diese Rate im mikroskopischen Bereich. Kommentare und Gesprächsverläufe lesen 90 Prozent der Jodler*innen. Fast zwei Drittel bewerten auf Jodel Content, indem sie ihn hoch- oder heruntervoten. Die Beiträge sind dadurch mehr oder weniger sichtbar für alle. Mit dem nativen Werbeformat der Litfaßsäule interagieren regelmäßig 20 bis 30 Prozent der Nutzer*innen. Das schafft kein anderes soziales Netzwerk.


4. Effektives Targeting

Wer auf Jodel wirbt, kann die Anzeigen nach lokalen, demografischen und/oder soziografischen Aspekten ausspielen. Ein Beispiel: Ein Fachbereich einer Hamburger Universität lanciert eine Werbeanzeige in Hannover, die sich ausschließlich an Studierende zwischen 22 und 24 Jahren wendet. Denn nach dem Bachelor wechseln viele Studierende den Standort, um andernorts einen Master zu machen.

Die Werbeanzeigen erscheinen im Bilder- und Video-Feed oder auf der Litfaßsäule an der vierten Stelle im Hauptfeed. Außerdem treibt Jodel die Personalisierung voran und plant weitere Werbeformate, zum Beispiel in den themenspezifischen Channels. Die Litfaßsäule ist außerdem zeitlich und räumlich begrenzt: Je Zeitraum und Gebiet gibt es nur eine Litfaßsäule. Der Werbetreibende genießt Exklusivität für den Buchungszeitraum.

Beispiel einer Picture Ad. Werbetreibende Unternehmen sollten sich auf Jodel selbst nicht zu ernst nehmen und Kreativität beweisen.

Beispiel einer Picture Ad. Werbetreibende Unternehmen sollten sich auf Jodel selbst nicht zu ernst nehmen und Kreativität beweisen. (Foto: Florian Schulze)


5. Kaum Konkurrenz – vor allem unter Hochschulen

Allerdings ist die Konkurrenz an der Litfaßsäule noch aus einem anderen Grund gering: Laut Lasse Löll, Head of Sales bei Jodel, agieren nur wenige Hochschulen und andere öffentliche Institutionen mit einer jungen Zielgruppe auf Jodel. Bislang gebe es nur eine deutsche Universität, die Jodels Angebot wahrgenommen hat, mit einem verifizierten Account unter Klarnamen aufzutreten. Und zum Zeitpunkt unseres Gesprächs warb keine Universität auf Jodel.

 

Das könnte daran liegen, dass die Marketing-Verantwortlichen der Hochschulen Jodel privat nicht nutzen. Löll ergänzt: „Universitäten sind der natürliche Lebensraum unserer Nutzer*innen. Wir sind uns bewusst, dass sie auch für uns als Unternehmen Potenziale bieten und betrachten sie deshalb nicht nur als Werbetreibende. Wir können uns hier auch Kooperationen vorstellen.“ Wenn das keine Aufforderung ist!

Dieser Text entstammt unserem Newsletter „Wuff-Sendung“, in dem wir etwa sechs Mal im Jahr über Trends in der Kommunikation berichten, Tools vorstellen und Tipps geben. Wer keine Ausgabe verpassen möchte, registriert sich hier.

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