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Referenzen Arbeitsbeispiele

Prävention des se­xu­el­len Missbrauchs

Kunde: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Im November 2012 star­te­ten das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für ge­sund­heit­li­che Aufklärung (BZgA) ei­ne ge­mein­sa­me Initiative, um se­xu­el­lem Kindesmissbrauch vor­zu­beu­gen. „Trau dich!“ rich­tet si­ch an Kinder zwi­schen acht und zwölf Jahren, die er­mu­tigt wer­den, ih­ren Gefühlen zu trau­en, ih­re Grenzen zu wah­ren und si­ch Erwachsenen an­zu­ver­trau­en, wenn sie über­grif­fi­ge Situationen er­le­ben oder sie bei an­de­ren be­ob­ach­ten.

Für Eltern und päd­ago­gi­sche Fachkräfte gibt es Materialien und Seminare. Herzstück der Initiative ist das gleich­na­mi­ge, in­ter­ak­ti­ve Theaterstück für Kinder „Trau dich!“, das in Berlin un­ter Begleitung der Familienministerin Kristina Schröder a.D. ur­auf­ge­führt wor­den ist. Seit März 2013 tourt das Stück durch die ko­ope­rie­ren­den Bundesländer. In Hamburg star­te­te die Kooperation  im Juni 2015, un­ter an­de­rem mit Familienministerin Manuela Schwesig, der Leiterin der BZgA, Heidrun Thaiss, und Botschafterin Caren Miosga.

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Manuela Schwesig und Johannes-Wilhelm Röhrig (li), Unabhängiger Beauftragter zur Aufklärung des se­xu­el­len Kindesmissbrauchs, bei der Landespremiere in Hamburg mit Schulkindern. Foto: BZgA/Kohl

Unsere Aufgaben

  • Kommunikationskonzept zur Planung der Pressearbeit für die Initiative
  • Auswahl, Kontakt und Absprachen mit der Botschafterin der Initiative, Caren Miosga
  • bun­des­wei­te Pressearbeit zur Uraufführung in Berlin
  • Pressekonferenzen in bis­lang vier Bundesländern in Absprache mit den be­tei­lig­ten Landesministerien
  • or­ga­ni­sa­to­ri­sche Unterstützung der Auftaktveranstaltungen in den Bundesländern
  • Planung ei­ner Talkrunde mit den Initiatoren, je­weils vor der Aufführung des Theaterstücks, Moderation durch Nicola Wessinghage
  • Pressemitteilungen zu den Angeboten der Initiative (u.a. Website für Kinder)

Ansätze

Wie für die ge­sam­te Kampagne be­steht auch in der Pressearbeit die Herausforderung dar­in, das Thema se­xu­el­ler Missbrauch für die Kinder so auf­zu­be­rei­ten, dass es Jungen und Mädchen zwi­schen acht und zwölf Jahren er­reicht, aber nicht ver­schreckt oder ver­stört. In un­se­rem Agenturblog ha­ben wir aus­führ­li­ch be­schrie­ben, wie die­se Herausforderung durch das in­ter­ak­ti­ve Theaterstück er­folg­reich ge­lingt. Für die ver­schie­de­nen Zielgruppen Kinder, Eltern und Pädagogen ha­ben wir spe­zi­fi­sche Texte und Angebote für die je­wei­li­gen Medien ent­wi­ckelt.

Die Initiative ko­ope­riert seit dem Start mit ak­tu­ell vier Bundesländern. Die er­s­te Aufführung des Theaterstücks in je­dem Bundesland nutz­ten wir, um die re­gio­na­le und lo­ka­le Presse zu er­rei­chen. Hier or­ga­ni­sier­ten wir für die Medien auch Kontakte zu Einrichtungen vor Ort, die Kindern und Eltern Unterstützung und Beratung zu dem Thema an­bie­ten.

Instrumente

  • Pressekonferenzen (bun­des­weit und re­gio­nal)
  • Pressemitteilungen (re­gio­nal und über­re­gio­nal)
  • Pressemappe mit Hintergrundinformationen
  • Persönlicher Journalistenkontakt mit Interviewvermittlung
  • Pressefotos von den Aufführungen des Theaterstücks
  • Videostatement von Caren Miosga

Ergebnisse

Die Resonanz auf die Initiative in den Medien ist durch­weg po­si­tiv. Dabei grei­fen die Medien ger­ne auf die aus­führ­li­chen Informationen in der Pressemappe zu­rück. Zur Uraufführung be­rich­te­ten un­ter an­de­rem das ARD-Mittagsmagazin mit ei­nem Beitrag und die taz mit ei­ner aus­führ­li­chen Besprechung. Jede Pressekonferenz in den Bundesländern lie­fer­te Aufhänger in re­gio­na­len Medien. Darüber hin­aus er­reich­ten wir ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Berichterstattung durch ein­zel­ne Presseaktionen zu den Angeboten, un­ter an­de­rem im Kinder-Nachrichtenmagazin ZDF-logo, das über die Website für Kinder in ei­nem Beitrag be­rich­te­te.

Online-Portal für Kinder.

Online-Portal für Kinder (Agentur mi­nax)

Weitere Bilder

  • Talkrunde vor der Aufführung in Stuttgart
  • Kamerateam bei der Uraufführung in Berlin