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Referenzen Arbeitsbeispiele

Kooperationen für die Bildungsprämie

Kunde: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Chance auf Weiterbildung sollte jedem offen stehen – auch Menschen mit geringem Einkommen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits 2008 die Bildungsprämie ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms Aufstieg durch Bildung fördert sie Geringverdienende bei der Weiterbildung.  Unser Auftrag für die Kommunikation des Förderprojekts: Gering-Gebildete, Menschen mit Migrationshintergrund, Ältere und Wiedereinsteigerinnen über das Angebot informieren und sie zur Weiterbildung motivieren.

Unser Ansatz

Um auch die Menschen zu erreichen, die sich von sich aus nicht für Bildung interessieren, setzten wir auf Kooperationen. Die Idee war, Menschen in ihrem Umfeld anzusprechen, sie über diejenigen zu erreichen, denen sie vertrauen oder zu denen sie sogar aufblicken. Wir identifizierten drei unterschiedliche Gruppen von Kooperationspartnern, die wir auf jeweils eigene Weise ansprachen:

  • Multiplikatoren: zum Beispiel Berufsverbände und Gewerkschaften, Sportverbände, Beratungsstellen und andere Organisationen
  • Unterstützer: prominente Personen und Unternehmen, die durch ihre Geschichte bzw. ihre Kunden oder Mitarbeiter einen Bezug zur Zielgruppe der Bildungsprämie haben
  • Aktionspartner: Verbände, Vereine und Organisationen, die auf Veranstaltungen für die Bildungsprämie werben
Aktionstour "Die Bildungsprämie unterwegs"

Der Verband der Schornsteinfeger wirbt für die Bildungsprämie.

Vorgehen und Erfolge

Als zentrales Instrument zur Ansprache der Multiplikatoren entwickelten wir eine Toolbox – eine Zusammenstellung von Texten, Werbe- und Bildmaterial, das eingesetzt werden konnte, um mit wenig Aufwand über die Bildungsprämie zu informieren. Rund 70 Verbände und Organisationen forderten die Toolbox an. Ein großer Teil von ihnen berichtete in den eigenen Medien über die Bildungsprämie. Viele Multiplikatoren bestellten Flyer und Plakate, mit denen sie auf Veranstaltungen warben oder die sie an ihre Mitglieder verteilten.

Wir vereinbarten Kooperationen mit prominenten Unterstützern, Stiftungen und Unternehmen. Der mit Abstand bedeutendste Unterstützer: eine bundesweit agierende Krankenkasse, die aufgrund ihrer Organisations- und Mitgliederstruktur das Potenzial hatte, mit sehr hoher Reichweite über die Bildungsprämie zu informieren.

Im Rahmen von Aktionskooperationen stellten wir die Bildungsprämie auf Fachmessen, Sport- und Stadtteilfesten vor – jeweils mit hohen Besucherzahlen und großer Nähe zur Zielgruppe.

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