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Netzwerkpartner der Initiative
Netzwerkpartner der Initiative
Fisimatenten - das haben Sie schon einmal gehört? Aber Sie wissen nicht genau, was es eigentlich bedeutet? Dachten gar, es heiße "Fiesematenten"? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen. Denn dieses Wort war vom Aussterben bedroht.. Mann beißt Hund startete deshalb eine Kampagne, um es zu retten. Fisimatenten steht unter anderem für Ausflüchte, sinnlose Einwände, Unsinn, Mätzchen. Und all das gibt es, bis heute. Ob es nun um den x-ten Fall von Korruption oder Steuerbetrug handelt oder um Politiker, die sich heute nicht daran erinnern, was sie gestern noch versprochen haben: Manchmal möchte man den Verantwortlichen einfach zurufen: "Keine Fisimatenten!" Und damit wäre alles gesagt!
Fisimatenten ist eines von vielen Worten auf der Liste der bedrohten Wörter des Berliner Autors Bodo Mrozek. Dieser lobte auch einen Wettbewerb aus, in dessen Rahmen eine Jury das "schönste bedrohte Wort des Jahres" gekürt hat. Die Fachleute wählten das Wort "Kleinod" auf Platz eins. Auf den weiteren Rängen folgten "blümerant" und "Dreikäsehoch". Aber was sagt dieses Urteil über den tatsächlichen Sprachgebrauch aus? Ob ein Wort überlebt oder nicht, hängt davon ab, ob Menschen es benutzen. Genau dazu wollten wir mit unserer Kampagne anregen.
Die Rettung des Wortes Fisimatenten war unser Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2007, in dem die Geisteswissenschaften und damit die Sprache als ABC der Menschheit im Mittelpunkt stehen. Als Agentur sind wir dabei mit gutem Beispiel vorangegangen: Wir wählten "Kommunikation ohne Fisimatenten" zu unserem Slogan. Mit einer breiten Presseaktion informierten wir die Medien von unserer Kampagne und fanden viele Unterstützer. Darüber hinaus veranstalteten wir einen Fisimatenten-Geschichtenwettbewerb , dem viele kreative Autorinne und Autoren gefolgt sind.